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Kopfbälle wie Keulen

Kopfbälle wie Keulen

VON JÖRG BRESSEM Fußball.

Der VfL Bückeburg gewinnt in der Landesliga mit 3:0 gegen Absteiger HSC BW Tündern – eine schlichte, eine selbstverständliche und vorhersehbare Meldung.

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Neuer Trainer, neues Glück

VfL-Stürmer Tobias Versick bleibt an einem Abwehrbein hängen. hga

Fragen? Eigentlich keine! Aber ganz so einfach war es nicht, denn es sah lange Zeit so aus, als wenn der Tabellenführer keinen Sieg zustande bringen würde.

Das 1:0 gelang erst sieben Minuten vor Schluss und für dieses Tor musste Bückeburg seine zuverlässigste, aber auch fantasieloseste Keule auspacken – einen Kopfball von Niko Werner. Wenn nichts mehr geht, dann muss der Kapitän seinen Schädel hinhalten, so war es bereits in der ersten Halbzeit. Ohne Niko Werners Kopfbälle in der 22. und 24. Minute wäre das Blatt des Protokollführers ziemlich weiß geblieben. Der VfL war klar überlegen, spielte aber auch erstaunlich einfallslos und eine Spur zu leidenschaftslos. Nur der bewegliche und aktive Jonas Abram ragte heraus. Wenn er seinen Turbo zündete, dann entstanden Torszenen.

Nach der Pause wurde immer deutlicher, warum sich der VfL gegen den restlos harmlosen Tabellenvierzehnten so schwer tat. Die Torszenen der Platzherren häuften sich, aber beim Abschluss wurde durchweg die falsche Entscheidung getroffen. Bei der allergrößten Torchance des VfL in der 55. Minute hätte der völlig freistehende Bremer alles machen können, doch er schoss kläglich vorbei – ungewohnt bei „Bubi“ Bremer.

Als das Spiel samt der Zuschauer einzuschlafen drohte, da fielen sie doch noch, die Bückeburger Tore. Werner stieg bei seinem 1:0 nach Nils Rinnes Freistoß höher als alle anderen, ragte wie ein Leuchtturm aus dem Getümmel heraus. Beim 2:0 meinte es Schiedsrichter Michael Kaufmann gut mit dem VfL, als er bei einer Abwehraktion gegen Nico Schneckener auf Elfmeter entschied. Werner verwandelte sicher (86.). Auch die 3:0-Zugabe in der Nachspielzeit war Chefsache. Werners Flugkopfball war künstlerisch wertvoll und ließ alles vergessen, was vorher war. Die Flanke hatte Schneckener hereingegeben, der nach seiner Einwechselung für frische Impulse sorgte.

Die Lage an der Tabellenspitze wird für den VfL immer besser. Der Heeßeler SV und der OSV Hannover verloren Punkte und verabschiedeten sich damit schon fast aus dem Titelrennen. VfL:

Spilker, Pascal Könemann (75. Buchwald), Abram, Werner, Städter, Bremer, Buruk, Versick (78. Schneckener), Rinne, Steininger, Bastian Könemann (87. Schmalkoch).

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