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Sportbuzzer-Zulieferung Kreisliga ohne Schiedsrichter möglich
Sportbuzzer Sportbuzzer-Zulieferung Kreisliga ohne Schiedsrichter möglich
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19:55 31.07.2018
Frank Fahlbusch (links) informiert die Vereinsvertreter über die dramatische Schiedsrichter-Situation. Quelle: hga

Kreisklasse zu streichen.

Die Entscheidung fiel am Ende einer kurzen Diskussion über das eigentliche Verbot der Bildung von Spielgemeinschaften. Von diesem Verbot darf in den unteren Kreisklassen abgewichen werden, verbunden mit der Auflage, dass die Vereine innerhalb eines Jahres fusionieren. Dieser Punkt wurde allgemein für nicht durchführbar gehalten. „Es geht ja nicht nur um Fußball in den Vereinen, bei uns müssten 1600 Mitglieder zustimmen. Das in zwölf Monaten zu machen, ist fast unmöglich“, sagte Frank Fuchs von der neu gegründeten Spielgemeinschaft SG Liekwegen/Sülbeck/Südhorsten.

Frank Fahlbusch, zum ersten Mal als Vorsitzender des Spielausschusses Leiter der Versammlung, wies darauf hin, dass nur die Aufstiegsregelung geändert werden könne. „Wer darf aufsteigen? Das ist der einzige Punkt, über den wir reden“, erklärte Fahlbusch. In der Abstimmung ergab sich eine Mehrheit für das Aufstiegsrecht auch für Spielgemeinschaften.

„Dann streichen wir den Punkt des Aufstiegsverbotes“, sagte Fahlbusch. Er wies aber darauf hin, dass die Ausschreibung eigentlich schon rechtskräftig sei. Im schlimmsten Fall würde das Sportgericht den Beschluss zurücknehmen, so der Ausschussvorsitzende.

Fahlbusch teilte im Namen des auf einem Lehrabend befindlichen Vorsitzenden des Schiedsrichterausschusses, Wilhelm Kläfker, mit, dass aktuell 135 Schiedsrichter zur Verfügung stehen. Kläfker habe angedeutet, dass gerade zu Beginn der neuen Saison in der Kreisliga in einzelnen Spielen aufgrund zu weniger Referees keine Schiedsrichter angesetzt werden können. „Damit müsst ihr rechnen“, sagte Fahlbusch und erläuterte kurz das Vorgehen beim Eintrag in den Online-Spielbericht. Würden sich die Vereine nicht auf einen Schiedsrichter einigen, würde das Spiel 0:5 gewertet, so Fahlbusch. „Laut Spielordnung muss das Spiel stattfinden“, erläuterte der Ausschuss-Vorsitzende den Grund für eine mögliche Wertung.

Das Dilemma mit den fehlenden Unparteiischen offenbarte sich in der ganzen Tragweite, als Fahlbusch mitteilte, ein am 13. August beginnender neuer Schiedsrichterlehrgang müsse eventuell wegen fehlender Anmeldungen ausfallen. Für die Vereine, die ihr Schiedsrichtersoll übertrafen, kündigte Marco Vankann, Vorsitzender des Fußballkreises, ein neues Modell bei den Präsenten an.

Mit sechs Schiedsrichtern mehr als erforderlich führte der TuS SW Enzen die Liste an, der TSV Algesdorf meldete vier Unparteiische mehr als das Soll. Jeweils einen Referee mehr als nötig meldeten die FSG Pollhagen-Nordsehl/Lauenhagen, der MTV Messenkamp und die TuSG Wiedensahl.

Als neu verkündete Fahlbusch die Möglichkeit für die Vereine, eigene Turniere anzusetzen. Eine Hallenrunde plane der Spielausschuss mangels Resonanz nicht mehr. Fahlbusch sicherte aber die Unterstützung des Spielausschusses zu, gerade im Fall mehrerer Turniertage. Weiter erläuterte Fahlbusch eine neue Idee, eine Verkleinerung der einzelnen Staffeln zur Platzschaffung im Spielplan. Das könne in der Saison 2020/21 umgesetzt werden. Eine Abfrage ergab allerdings eine klare Tendenz gegen eine Staffelverkleinerung.

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