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Mehr mit Köpfchen spielen

Mehr mit Köpfchen spielen

VON SEBASTIAN BLAUMANN

 

Der TSV Steinbergen ritt nach seiner Rückkehr in die Kreisliga auf einer Welle der Euphorie und schloss die Serie sensationell als Tabellendritter ab.

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Simon Strottmann (von links), Lukas Kasseck, Eduard Reddich, Jonas Vonjahr und Mario Deerberg verstärken den TSV.

Kurzzeitig hatten die Mannen von Trainer Sven Mingram sogar die Hoffnung, in die Bezirksliga durchzumarschieren. Dieser Sprung wäre aber verfrüht gewesen. So weit ist die Truppe noch lange nicht.

Das sieht auch der Steinberger Coach so. „Ein Aufstieg hätte uns nicht gut getan. Die Jungs müssen noch viel lernen“, weiß Mingram. Zu oft gibt der TSV Spiele aus der Hand, die vom Anpfiff weg dominiert wurden. „Ein dummer Fehler, ein blödes Gegentor und wir verlieren unsere Linie“, ärgert sich der TSV-Trainer. Man müsse cleverer werden, bei Gegenwind nicht sofort den Kopf in den Sand stecken. „Wir brauchen mehr Ruhe am Ball, müssen auf das blinde Anrennen verzichten, mehr mit Köpfchen spielen“, verlangt Mingram kein wildes Harakiri bei Rückstand von seinen Jungs. Bestes Beispiel war die Halbfinalpleite gegen den SV Engern bei der Stadtmeisterschaft. Der TSV führte 1:0 hatte den Gegner fest im Griff. Dann fiel der Ausgleich, nach einem dummen Foul im Strafraum und das Unheil nahm seinen Lauf. Die Steinberger waren völlig von der Rolle und ergaben sich in die 1:3-Pleite. „Das darf uns nicht passieren. Aus diesen Spielen müssen wir unsere Lehren ziehen“, fordert der Trainer.

Im Sommer wurde der Kader sinnvoll in die Breite verstärkt. Ein Gros von Spielern siedelte vom SV Krainhagen nach Steinbergen um. Eine zweite Mannschaft wurde gemeldet. „Die Zeiten, dass wir mit sechs, sieben Leuten trainiert haben, die sind vorbei“, freut sich Mingram. Gewinner der Vorbereitung ist Neuzugang Lukas Kasseck. „Er ist ein richtiger Terrier, gibt nie auf und geht immer ans Limit“, lobt der TSV-Trainer seinen rechten Verteidiger. Auch Stürmer Mario Deerberg ist ein Gewinn für das Team. „Er weiß, wo das Tor steht. Diesen Typ von Angreifer fehlte mir zuvor im Kader“, ist Mingram von seinem neuen Torjäger überzeugt. Der Steinberger Coach setzt auf ein 4-2-3-1-System. „Wir wollen eine giftige, laufstarke Mannschaft sein. Wichtig ist eine sattelfeste und gut organisierte Defensive“, weiß Mingram. Deshalb werden auch meist zwei Sechser auflaufen. Das Team müsse gut gegen den Ball arbeiten. Auch im 4-4-2-System könne man spielen.

Ein Eckpfeiler im Abwehrbereich wird aber noch bis zur Rückrunde nicht zur Verfügung stehen. Thomas Missal riss sich die Bänder in der Schulter und musste operiert werden. „Das ist schon ein erheblicher Verlust“, beklagt Mingram. Der Trainer hat seine Defensive gezwungenermaßen umgestellt. Simon Strottmann rückte aus dem defensiven Mittelfeld auf die Innenverteidigerposition, Robin Mieruch und Felix Mehrens werden wahrscheinlich die Doppelsechs bilden.

Das Auftaktprogramm ist mit den Spielen beim SC Auetal, beim MTV Rehren A/R und gegen die FSG Pollhagen-Nordsehl/Lauenhagen richtig happig. „Frisch, fromm, fröhlich, frei werden wir die neue Spielzeit angehen. In der vergangenen Saison war der Auftakt auch schwer und wir haben das als Aufsteiger grandios gemeistert. Das wird diesmal auch so sein“, ist Mingram optimistisch.

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