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Sportbuzzer-Zulieferung Mühsam, aber hochverdient
Sportbuzzer Sportbuzzer-Zulieferung Mühsam, aber hochverdient
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20:36 28.10.2018
von jörg bressem EVESEN

Als Aboubacar Fofana zwei Minuten vor Schluss ausgewechselt werden sollte, das Spielfeld nach Meinung des Schiedsrichters aber nicht eilig genug verließ, gab es erst Gelb und kurz vor Erreichen der Außenlinie Gelb-Rot. Die Einwechselung des etatmäßigen Torwarts Hüseyin Özel hatte sich damit erledigt. „Ich habe ihm gesagt, er soll sich beeilen“, sagte Lorenz, wusste aber nicht, dass Fofana besser Englisch als Deutsch versteht.

Auch fußballerisch waren jede Menge Verständnisprobleme im Spiel, besonders beim Gastgeber. Er war dem Gegner zwar deutlich überlegen, machte aber viel zu wenig daraus. Evesen mühte sich, dass Mittelfelddickicht der kompakt stehenden Gäste zu durchdringen, fand aber selten den Weg bis in den Strafraum.

Luthe machte das nicht ungeschickt, stand hoch, war eng am Gegenspieler. Die Viererkette der Gäste musste selten eingreifen. Ein Spieler wie der ehemalige Hagenburger David Oltersdorf erledigte seine Aufgaben mit dem Laufpensum eines Beamten im mittleren Dienst.

Sebastian Hull vergab kurz der Pause die einzig gute Eveser Torchance in Hälfte eins. Nach dem Wechsel wurden die Bemühungen der Platzherren greifbarer. Für den 1:0-Führungstreffer in der 52. Minute bedurfte es allerdings eines ruhenden Balles. Yasin Korkmazyigit kam bei einer Ecke zum Kopfball, der genau im Torwinkel einschlug. Als er in der 67. Minute Marvin Steigmann böse umsäbelte, Lorenz mit dem Elfmeter die einzig mögliche Entscheidung traf und Burak Buruk zum 2:0 verwandelte, schien das Spiel angesichts der Kräfteverhältnisse entschieden zu sein. Doch der bis dahin so schüchtere TSV Luthe entdeckte plötzlich seine offensive Seite. Evesen zeigte schon vor der Pause häufiger die Neigung, zu weit aufzurücken und geriet tatsächlich noch mal in Gefahr, als sich Simon Eickemeier in der 83. Minute völlig unbedrängt den Anschlusstreffer erzielte. In der Schlussphase ließ der VfR dann aber nichts anbrennen und suchte in der Offensive den Erfolg. „Wirklich gut war unsere Leistung nicht“, bestätigte VfR-Trainer Heiko Thürnau. VfR:

Willers, Pentke, Korkmazyigit, Städter, Yesil, Buruk, Steigmann, Fofana, Kleiber, Hull, Stolte.

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