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Naive Bückeburger lassen Geist aus der Flasche

Naive Bückeburger lassen Geist aus der Flasche

Fußball.

Dennis Peter wusste, wo er nach Spielspiel dringend gebraucht wird – bei Hüseyin Özel. Doch der Torwart der U 23 des VfL Bückeburg war untröstlich.

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Die VfL-Reserve um Marvin Stahlhut (links) erwischt einen gebrauchten Tag und unterliegt dem Schlusslicht FC Boffzen mit 1:3.ph

Er wollte nichts mehr hören, verzog sich schnurstracks in die Kabine. Es war halt nicht sein Tag. Die VfL-Zweite verlor am Sonnabend das Heimspiel mit 1:3. Und das gegen den Tabellenletzten FC 08 Boffzen, der das unverhoffte Ereignis entsprechend feierte.

Doch Özel verlor dieses Spiel nicht allein, das in der ersten Halbzeit unverlierbar erschien. Zu deutlich war die Überlegenheit der Platzherren, zu deutlich der Niveauunterschied. Der VfL spielte sich die Bälle in die Füße, tauchte immer wieder gefährlich vor dem Tor der Gäste auf, war aber nicht in der Lage, seine totale Vorherrschaft mit Toren zu dokumentieren. „Wer das nicht schafft, kann selbst gegen diesen Gegner nicht gewinnen“, meint VfL-Trainer Martin Prange nach Spielschluss.

Es kam, wie es kommen musste. Als die VfL-Reserve in der zweiten Halbzeit nachließ und als Marvin Böker in der 65. Minute Boffzens ersten ordentlichen Gegenstoß zum 1:0 der Gäste nutzte, da spürte der limitierte Gegner, dass bei der Oberligareserve was gehen könnte.

Die Bückeburger Bemühungen wurden zwar schlagartig substanzieller und Dennis Peter sorgte in der 68. Minute nach Flanke von Moritz Heine für den 1:1-Ausgleich – aber der Geist war bei Boffzen bereits aus der Flasche. Die Gäste mussten angesichts der Naivität des VfL Bückeburg keine großen Kunststücke vorführen, um das Spiel zu gewinnen. Bökers 2:1-Führung (71.) entstand durch einen simplen Befreiungsschlag. Auch beim dritten Treffer in der Nachspielzeit wurden die Gastgeber von einem Konter überrascht. Fabio Battaglia stoppte Jimmy Deng und flog mit Gelb-Rot vom Platz. Aus dem Freistoß resultierte Christian Steins 3:1. Und was war Özel? Er war zumindest an den letzten beiden Toren nicht unschuldig. VfL II:

Özel, Inserra (67. Altünsöz), Heine, Battaglia, Stahlhut, Peter, Bicakci (85. Rinne), Ghonaim, Marzinowski, Josef Khodr, Wartmann. jö

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