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Sportbuzzer-Zulieferung Nerge hat wieder drei Punkte im Visier
Sportbuzzer Sportbuzzer-Zulieferung Nerge hat wieder drei Punkte im Visier
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22:15 24.09.2015
Beim Spiel in Evesen war der Obernkirchener Trainer Oliver Nerge nicht so gut auf die Unparteiischen zu sprechen, fühlte sich verschaukelt. uk
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HSC BW Tündern – FC Stadthagen (Sa., 16 Uhr):

FC-Trainer Steffen Mitschker hofft, dass ihm seine Spieler mit einem Erfolg in Tündern ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk bereiten. Das wäre dann besonders wertvoll, weil es unter erschwerten Bedingungen zustande kommen müsste, denn am Sonnabend wird auf Kunstrasen gespielt. „Sicher ein Vorteil für Tündern. Ich hätte gern auf grünem Rasen gespielt. Aber wir haben auf Kunstrasen bereits Erfahrungen gesammelt“, sagt Mitschker.

Der Landesliga-Absteiger aus Hameln hat die meisten Tore in der Staffel 4 erzielt. Allerdings ist das auch einem 10:0-Erfolg gegen den SV Lachem-Haverbeck geschuldet. „Sie haben eine starke Offensive, aber wir schauen in diesem Spiel auf uns und wollen gewinnen“, fordert der Coach.

Mit einem Erfolg hätten die Stadthäger ihrem Coach nicht nur ein Geschenk bereitet, sondern auch einen Konkurrenten um den Aufstieg ein Stück weit abgehängt. „Deshalb hat Tündern mehr Druck“, weiß Mitschker, der auf Carl Hesse und Patrick Holz verzichten muss. Timo Kuhnert, Ibrahim Khodr und Michael Huntemann sind angeschlagen. SV Obernkirchen – VfL Bückeburg U 23 (So., 15 Uhr):

„Das war echt ein Skandal“, sagt SVO-Trainer Oliver Nerge und spielt auf die vermeintlichen Fehlentscheidungen des Schiedsrichters bei der 1:2-Pleite in Evesen an. „Das muss er sehen“, ärgert sich Nerge, der die Ereignisse aber abhaken will, um gegen die „Bückeburger Wundertüte“ drei Punkte ins Visier zu nehmen. „Wenn wir nach dem Spiel zehn Punkte hätten, wäre alles gut“, sagt Nerge. André Steinmeier ist angeschlagen, Muhammed Yel soll in den Kader nachrücken.

Auch die Bückeburger ließen am vergangenen Spieltag Federn, verloren überraschend gegen den Tabellenletzten aus Boffzen. „Das passiert, der Torwart hatte einen schlechten Tag. Ansonsten kann ich den Jungs keinen Vorwurf machen. Die Mannschaft lernt aus Niederlagen“, sagt VfL-Trainer Martin Prange. Seine Mannschaft müsse allerdings vor dem Tor etwas ruhiger werden, mahnt der Coach. „In Obernkirchen wird es eine enge Kiste. Aber ich habe keine Lust, erneut zu verlieren“, sagt Prange. TSV Hagenburg – SV 06 Holzminden (So., 15 Uhr):

Für die von Patrick Glawe trainierten Hagenburger ist es das erste Heimspiel nach drei Auswärtsspielen in Folge. In Lachem gab es nicht das erhoffte Erfolgserlebnis. Das soll jetzt gegen den Tabellendreizehnten aus Holzminden nachgeholt werden, um ein weiteres Abrutschen in der Tabelle zu verhindern. Die Sturmreihen beider Teams haben weder Angst noch Schrecken verbreitet. Immerhin haben die Gäste mit acht Toren bereits doppelt so oft getroffen wie der TSV, der aber auch erst sechs Tore kassiert hat. FC Stadtoldendorf – VfR Evesen (So., 15 Uhr):

Vom Papier ist es ein Spitzenspiel, wenn der Tabellendritte den Tabellenführer aus Evesen empfängt. Aber die Gäste sollten stark genug sein, den Aufsteiger im Zaum zu halten, der zuletzt mit 1:2 beim FC Stadthagen verloren hat. Mit Torjäger Kevin Wilms haben die Gastgeber aus dem Kreis Holzminden allerdings einen Spieler in ihren Reihen, der schon so mancher Abwehr Kopfzerbrechen bereitet hat. Germania Hagen – SC Rinteln (So., 15 Uhr):

„Wir müssen jetzt wieder die Ärmel hochkrempeln“, fordert SCR-Coach Christian Vaas nach der ärgerlichen 2:3-Pleite gegen den MTSV Aerzen. Seine Mannschaft habe sich zu sehr auf die Offensive konzentriert, so der Trainer. „Außerdem waren wir hinten in der Viererkette nicht eingespielt“, weiß Vaas, der sich von der Rückkehr Sebastian Witteks mehr Stabilität verspricht. Derzeit sind beim SC Rinteln einige Spieler gesundheitlich angeschlagen. Der schnelle Angreifer Alexander Rogowski fällt länger aus, er laboriert an einer Verletzung am Oberschenkel. „Das ist bitter. Dafür kann sich aber Felix Kaufmann zeigen, der die Position von Alex einnehmen wird“, erklärt Vaas.

Mit einer kompakten Defensive wollen die Rintelner nun auf dem Hagen punkten. „Es wird nicht einfach, wir müssen alles abrufen. Derzeit kann in der Staffel jeder jeden schlagen“, weiß der Coach.

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