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Özel hält wie verrückt

Özel hält wie verrückt

VON JÖRG BRESSEM Fußball.

Ein sonniger Spätsommertag, ein temperamentvolles Bezirksligaderby, drei Tore in den letzten zehn Minuten – Fußball kann kurzweilig und angenehm sein.

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Hüseyin Özel (links) hat mal wieder eine Hand am Ball. Obernkirchens Julian Talat (rechts) hat am Ende beim 2:1-Erfolg aber die Nase vorn. hga

Nur die U 23 des VfL Bückeburg, sie schaute in Obernkirchen am Ende etwas betrübt aus der Wäsche, weil sie auch auf dem Ochsenbruch sehr ordentlich gespielt hatte, aber mit der 1:2-Niederlage leer ausging.

Völlig begeistert war dagegen SVO-Trainer Oliver Nerge: „Für uns waren es wichtige drei Punkte. Wir sind jetzt wieder voll im Soll.“ Erleichtert war er, weil seine Aufsteiger zuletzt häufig gute Leistungen bescheinigt bekamen, aber nichts Zählbares verbuchten.

Dass es danach über weite Strecken gestern schon wieder so aussah, lag an dem herausragenden Spieler des Tages: Hüseyin Özel im Tor der VfL-Reserve. Was er an Obernkirchener Chancen vernichtete, wie er sich in die Schüsse warf, wie er selbst aus kurzer Distanz reagierte, das war sensationell. Der einsatzfreudige SV Obernkirchen besaß zur Pause ein deutliches Chancenplus, aber auch Bückeburg hätte bei Marvin Stahlhuts Pfostenschuss in Führung gehen können.

Özel blieb auch nach der Pause auf optimaler Betriebstemperatur, hielt mehr, als möglich war. Das nötigte sogar dem Gegner Respekt ab. „Du bist wirklich verrückt“, entfuhr es Obernkirchens Stürmer Julian Talat, als Özel in der 67. Minute schon wieder einen Schuss aus einem Meter im Stil eines Handballtorwarts irgendwie noch erwischt hatte.

Nicht unumstritten war die Obernkirchener Führung in der 80. Minute, weil Özel die Hand am Ball hatte und im Fünfer behindert wurde. Talat nutzte das kurzfristige Chaos zum 1:0 der Gastgeber. Der Treffer hatte sich abgezeichnet und er war verdient. Als sich aber die VfL-Zweite in der 82. Minute dann aber den Ausgleich wie im Lehrbuch herausspielte und Stahlhut nach Nico Schneckeners Grundlinienpass zum 1:1 ausglich, da gingen dem SV Obernkirchen die vielen vergebenen Chancen durch den Kopf. Nur einer war völlig unbelastet – der eingewechselte Muhammend Yel. Als er in der 87. Minute am Strafraumeck angespielt wurde, da nahm er den Kopf hoch und zielte ganz genau hoch ins lange Eck. 2:1 für Obernkirchen. SVO:

Preißinger, Sadra, Gräber, Rexhepi (62. Muhammed Yel), Hagen (83. Nerge), Hope (71. Klose), Wist, Talat, Mittmann, Kummert, Köpper. VfL II:

Özel, Marzinowski, Josef Khodr (73. Gaßmann), Altunsöz (52. Heine), Schneckener, Stahlhut, Rinne, Bicakci, Ghonaim, Rabia Khodr (65. Inserra), Stolte.

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