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Personeller Engpass beim Aufsteiger

Personeller Engpass beim Aufsteiger

Fußball.

Die Kreisliga ist in der Spitzengruppe spannend wie lange nicht. Zwischen Tabellenführer SC Auetal und dem Sechstplatzierten TSV Eintracht Exten liegen nur drei Zähler.

SV Nienstädt 09 – TSV Hagenburg II (Sa., 16 Uhr):

Der Bezirksliga-Absteiger liegt voll im Plan. „Die Jungs haben meine Philosophie vom offensiven Fußball verinnerlicht. Der Teamgeist ist überragend, es macht richtig Spaß zurzeit“, ist Spielertrainer Christos Christou zufrieden. Die Neuen haben voll eingeschlagen, die A-Junioren ziehen gut mit. Probleme bereiten noch tief stehende Mannschaften. „Den Algesdorfern sind wir ins offene Messer gelaufen. Das müssen wir in Zukunft besser lösen und unsere Quote beim Torabschluss erhöhen“, hat Christou erkannt. Gegen die TSV-Reserve ist ein Sieg fest eingeplant. Simon Häberli und Richard Barros fallen aus.

Dem Aufsteiger macht das Verletzungspech zu schaffen. Der eingespielten Stammdefensive fehlen einige Kräfte. Zuletzt kassierte die Hagenburger Reserve zwei Niederlagen. Trotzdem will sich Raphael Thölke mit seinem Team beim Titelanwärter SV Nienstädt nicht verstecken. „Gegen fußballerische Schwergewichte kommen wir besser klar. Wir wollen uns nicht nur hinten einigeln, sondern frech und mutig nach vorne spielen“, kündigt der TSV-Coach an. Robin Thiele und Chris Walter werden noch länger ausfallen. Frederick Gödeke kämpft sich langsam wieder heran. TSV Algesdorf – TSV Eintracht Exten (So., 15 Uhr):

Der Vizemeister war im Top-Spiel beim SC Auetal in Geberlaune. „Wir haben viele Geschenke verteilt, hatten kein Tempo im Spiel und agierten nicht druckvoll genug“, analysiert Trainer Jürgen Hensel. Dass es besser geht, bewies der TSV im Pokal beim 7:1-Erfolg in Riehe. Da riefen die Algesdorfer ihr Potenzial ab. Am Sonntag hat Hensel ein Luxusproblem. Der komplette Kader steht zur Verfügung. „Die Extener erfüllen die Erwartungen, verfügen über eine große Routine. Mit aggressiver Zweikampfführung und schnellem Umkehrspiel wollen wir den Bezirksliga-Absteiger knacken“, erklärt Hensel.

Die Eintracht zeigte im Derby gegen den TSV Steinbergen ein schlechtes Spiel, sackte aber drei Punkte ein. „Nicht schön, aber erfolgreich“, bewertet Trainer Mirko Undeutsch das Spiel. In Enzen boten die Extener eine Halbzeit lang eine starke Leistung. „Dann wurden wir etwas fahrlässig, hatten aber die richtigen Antworten und sind verdient eine Runde weiter“, freut sich der Eintracht-Coach. Der TSV Algesdorf sei eine hohe Hürde, aber sein Team sei gegen jede Mannschaft in der Lage zu gewinnen. Beim Tabellensechsten sind alle Mann an Bord. TSV Steinbergen – TuS SW Enzen (So., 15 Uhr):

Im sechsten Spiel hat es den Neuling zum ersten Mal erwischt. In Exten gab es die erste Saisonpleite. „Dass es irgendwann passiert, war klar. Das ist aber kein Beinbruch, wenn die Mannschaft weiter mit dem gleichen Engagement auftritt“, weiß Trainer Sven Mingram. Das Fehlen von Thomas Missal und Maximilian Bartels konnte der Aufsteiger nicht kompensieren. Am Sonntag drohen auch Kris Schaper, Max Babakin und Krystian Wachta auszufallen. „Sie sind angeschlagen. Ob sie spielen können, entscheidet sich erst kurzfristig“, verrät Mingram. Egal, wie die personelle Lage ist, Mingram will von seinem Team zwei Komponenten sehen: „Wir müssen kampfbereit und taktisch diszipliniert sein, dann rechne ich mir auch was gegen SW Enzen aus.“

Für die Schwarz-Weißen hat die Saison endlich begonnen. „In den Ferien mussten wir auf zahlreiche Spieler verzichten. Bis zu acht Akteure waren zeitweise nicht da. Jetzt hat sich die Lage entspannt“, erklärt Trainer Michael Treichel den schwachen Saisonstart der Enzer. Zuletzt holte der Tabellen-elfte zwei Siege und schob sich in der Kreisliga nach oben. Gegen abgezockte Extener schied der Vorjahresfinalist im Pokal aus. „Da waren wir zu blauäugig, haben unsere Top-Chancen nicht gemacht“, weiß Treichel. In Steinbergen wollen die Enzer punkten. Die Top-Stürmer Eugen Gutsch und Georg Schmal fallen noch mehrere Wochen aus. Auch Tim Schöller ist verletzt. Dafür ist Patrick Pluta wieder im Kader. seb

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