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Pfeife bleibt stumm

Pfeife bleibt stumm

Fußball.

„Mitgehalten!“ – für Hans Hößler war allein das ein Qualitätsmerkmal. Der VfL Bückeburg hat beim ehemaligen Regionalligisten FT Braunschweig gut mitgehalten, hat gekämpft und auch in diesem Spiel war kein großer fußballerischer Unterschied zu sehen.

Soweit die B-Note für den künstlerischen Eindruck. Bei der wichtigeren A-Note für die Pflicht und die Fakten hatten die Freien Turner die Nase klarer vorne. Sie gewannen das Duell Absteiger gegen Aufsteiger mit 3:1. „Durchaus verdient, aber um ein Tor zu hoch“, fand der lang gediente Kult-Spielausschussobmann.

Mit einem klaren Sieg der Braunschweiger war in der Tat zu Beginn nicht zu rechnen. Denn der VfL Bückeburg überraschte schon nach zwei Minuten mit der 1:0-Führung durch Dimitrios Nemtsis. Tobias Versick hatte ihn mit einem schönen Diagonalpass in Schussposition gebracht. Braunschweig antwortete aufgebracht, stürmte, traf aber auf eine VfL-Abwehr, die ähnlich gut stand, wie beim Heimsieg gegen Egestorf. Der Gastgeber biss sich die Zähne aus, der VfL hatte alles fest im Griff.

Trotzdem staute sich Ärger bei den Gästen aus Bückeburg auf, und zwar auf Schiedsrichter Bruno Brito de la Rocha, der dreimal nicht zu bewegen war, auf Elfmeter für die Gäste zu entscheiden. Weder als Alexander Bremer festgehalten wurde, noch beim Foul an Nemtsis, und auch nicht bei der „Notbremse“ von Torwart Timo Keul an Pascal Herting. „Wir wollen nicht meckern, aber zumindest eine Straftat hätte er ahnden müssen. Gehen wir 2:0 in Führung, wer weiß, wie dann das Spiel ausgeht“, fand Hößler. Bei dem Konter von Nemtsis erkannte der Unparteiische sogar auf Stürmerfoul und Gelbe Karte für den jungen Bückeburger. Brito de la Rocha war aus Sicht des VfL Bückeburg ein „Problem-Schiedsrichter“. Weil also aus dem 2:0 der Gäste nichts wurde, kippte das Spiel langsam.

Rick Kaupert glich für die Freien Turner in der 34. Minute mit einem Volleyschuss zum 1:1 aus. Wenig später strich ein Weitschuss von Julian Eggers den Pfosten, deshalb war der VfL mit diesem ausgeglichenen Zwischenresultat zur Pause ordentlich bedient.

Nach der Halbzeit lief es ähnlich wie über weite Strecken des ersten Durchgangs. Braunschweig baute Druck auf, der dem VfL nicht viel auszumachen schien. Die Mannschaft von Timo Nottebrock verteidigte zunächst gut. Ein erster Fehler schlich sich ein, als Eggers in der 67. Minute aus der eigenen Hälfte startete, nicht konsequent angegriffen wurde und den Ball zum 2:1 für Braunschweig ins Tor schlenzte. Auch beim 3:1 in der 87. Minute war der VfL bei einem langen Ball hinten zu unentschlossen. Martin Kühn machte mit seinem Schuss aus 15 Metern den Sack zu. Für Hans Hößler war das alles kein großes Problem: „Wir waren in allen drei Auftaktspielen den Gegnern gewachsen und werden unsere Punkte holen.“ VfL:

Spilker, Abram, Werner, Bremer, Herting (80. Jan-Eike Raschke), Versick (73. Latifaj), Nemtsis (70. Buchwald), Rinne, Adick, Steininger, Bastian Könemann.jö

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