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Probleme mit dem Schiedsrichter

Probleme mit dem Schiedsrichter

VON JÖRG BRESSEM Fußball.

Ulf Kliche hatte Mitgefühl. Beim 1:0-Sieg habe sein VfL Oldenburg auch zweimal großes Glück gehabt, meinte er der Trainer der Platzherren nach dem Oberliga-Spiel gegen den VfL Bückeburg auf der anschließenden Pressekonferenz.

Er bezog sich auf zwei Szenen, in denen die Gäste aus Schaumburg Probleme mit Schiedsrichter Björn Märtens hatten. Die erste in der 26. Minute, als Bastian Könemann bei einem Fernschuss von Nils Rinne nachsetzte, vom Torwart umgelegt wurde, der Elfmeterpfiff aber ausblieb. „Neun von zehn Schiedsrichtern pfeifen ihn“, glaubte Bückeburgs Sprecher Murat Akgün. Die zweite knifflige Szene gab es drei Minuten vor Schluss. Niko Werner erzielte ein für ihn so typisches Kopfballtor, doch der Treffer wurde nicht gegeben. Bei den Gründen hatte das Schiedsrichtergespann internen Abstimmungsbedarf. Märtens sah eine Torwartbehinderung, sein Assistent glaubte, eine Abseitsposition erkannt zu haben.

Für die Niederlage des VfL Bückeburg waren aber nicht allein die Entscheidungen des Schiedsrichters ausschlaggebend. Den Gästen fehlte auch das Glück. Sie spielten auf dem Kunstrasen zwar gut mit, waren absolut gleichwertig, sahen in den wichtigen Szenen aber seltsam unglücklich aus. So wie in der 44. Minute zum Beispiel, als Pascal Herting auf dem Weg zum Tor war und abbrach, weil er zurückgepfiffen wurde. Trotzdem wurde er noch über den Haufen gerannt.

Zu diesem Zeitpunkt lagen die Oldenburger bereits mit 1:0 vorne. Andre Jädtke musste in der 29. Minute bei einer Flanke nur noch den Fuß hinhalten. Bückeburg hatte in der Mitte nicht aufgepasst. Die VfL-Allzweckwaffe Jan-Eike Raschke vertrat hinten den gesperrten Jan Steininger und machte das gut. Ganz vorne ersetzte Tim Buchwald den fehlenden Alexander Bremer. Dimitrios Nemtsis spielte als Zehner dahinter.

Auch nach dem Seitenwechsel war das Spiel ausgeglichen, wobei Patrick Spilker im Bückeburger zweimal auch eine höhere Oldenburger Führung verhinderte. „Wir hätten einen Punkt verdient gehabt“, sagte VfL-Sprecher Murat Akgün. VfL:

Spilker, Pascal Könemann, Abram, Werner, Buchwald, Herting (44. Latifaj), Versick, Nemtsis, Rinne, Raschke, Bastian Könemann.jö

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