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Sportbuzzer-Zulieferung Spielpraxis gegen „steife Bewegungen“
Sportbuzzer Sportbuzzer-Zulieferung Spielpraxis gegen „steife Bewegungen“
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15:35 23.03.2018
Voller Einsatz: Marco Kolb (links) in Zukunft noch viele Zweikämpfe bestreiten. Quelle: uk

Nach dem zweiten Kreuzbandriss seine Laufbahn musste der laufstarke Mittelfeldspieler fast zwei Jahre pausieren.

In der 73. Spielminute wurde der 27-Jährige für Patrick Pluta eingewechselt. Dass seine Enzer da bereits 6:0 gegen den FC Stadthagen führten, war nebensächlich. „Es war ein tolles Gefühl und einfach cool“, sagt Kolb. Er habe mittags vor dem Spiel mit Trainer Fabian Stapel getickert und dabei ein gutes Gefühl gehabt. „Für den Kopf war es aber gar nicht so schlecht, dass das Spiel zu diesem Zeitpunkt bereits entschieden war“, meint der Hesper. Harte Zweikämpfe waren nicht mehr zu erwarten. Dennoch: Die erste Aktion war ein leichter Pressschlag mit einem Stadthäger Gegenspieler. „Man denkt schon darüber nach, macht noch steife Bewegungen“, erklärt Kolb, „aber je mehr Spielpraxis man sammelt, desto mehr nimmt das ab und ist irgendwann weg.“

Der Industriemechaniker kennt sich damit aus, erlebte die für Fußballer wohl schlimmste Verletzung bereits zum zweiten Mal. 2013 bremste ihn ein Platzfehler auf dem Grün des TSV Algesdorf aus. „Da war ich dann relativ schnell wieder zurück“, erinnert sich Kolb. Der Fan von Borussia Dortmund verletzte sich 2016 im Spiel gegen den SV Victoria Sachsenhagen erneut. Diesmal im Zweikampf, aber wieder am rechten Knie. Die Rückkehr dauerte länger, weil die Bohrkanäle im Knie noch aufgefüllt werden mussten. Der Fußballer wurde deshalb zweimal operiert. „Die ersten Wochen danach waren hart. Aber es bringt nichts, sich runterziehenzulassen. Man muss sich rausboxen, das beste daraus machen.“ Unterstützung bekam der Kämpfer Kolb von seinen Eltern und Freundin Christin. Und natürlich von der Enzer Mannschaft. Er war immer dicht dran am Geschehen, nur nicht auf dem Platz. In der Vorbereitung auf die Rückkehr auf den Platz hielt sich Kolb im Fitnessstudio, mit Fahrradfahren oder Schwimmen fit. „Das ist das Beste, was man in so einer Situation machen kann.“ Auch beim Physiotherapeuten ist der wieselflinke Kicker inzwischen Stammgast.

Für die Rückrunde hat Kolb nicht nur einen Wunsch: „Ich will verletzungsfrei bleiben und möchte Spielpraxis sammeln.“ Druck macht er sich dabei nicht: „Ich will nur Sicherheit auf dem Platz bekommen.“

Kolb begann mit dem Fußball in der Jugend des TSV Hespe, wechselte dann für ein Jahr zum SV Nienstädt 09, ehe er sich vor acht Jahren dem TuS SW Enzen anschloss. „Ich habe ein gutes Gefühl, ein Platz in den Top 10 sollte für uns als Aufsteiger herausspringen.“ Und der nächste Einsatz mit Sicherheit auch.

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