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Spitzenspiel im Jahnstadion

Spitzenspiel im Jahnstadion

Fußball.

Schaumburger Doppelspitze in der Bezirksliga: Der VfR Evesen ist aktuell Tabellenführer, liegt zwei Zähler vor dem FC Stadthagen.

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Carl Hesse uk

Das Trio mit dem VfL Bückeburg II, SC Rinteln und TSV Hagenburg folgt auf den Plätzen fünf bis sieben. Zudem gewannen die Schaumburger Teams gegen die Konkurrenten aus Hameln-Pyrmont von 17 Duellen zwölf. Bei einem Unentschieden gab es nur vier Niederlagen. SC Rinteln – MTSV Aerzen (Fr., 19 Uhr):

Der SCR hat den Blinker gesetzt und befindet sich auf der Überholspur. Mit zwei Siegen in Folge verbesserte sich die Elf von Trainer Christian Vaas auf Platz sechs. Die Steinanger-Kicker wollen nun nachlegen. „Die Trainingsbeteiligung ist gut, die Jungs sind heiß, der breite Kader zahlt sich aus“, freut sich Vaas über den Aufschwung beim SCR. Die Gäste sind zwar nur Elfter, aber viel stärker als ihr bisheriger Tabellenplatz. Eine lange Ausfallliste zu Saisonbeginn sorgte für die schlechten Ergebnisse. Die personelle Lage ist nun besser und die Aerzener holten aus den letzten drei Spielen sieben Zähler. Beim SCR fehlen Felix Kaufmann, André Kuhlmann, Artur Kalis und Sebastian Wittek, der am Wochenende heiratet. VfL Bückeburg II – FC 08 Boffzen (Sa., 16 Uhr):

Trotz der 2:4-Niederlage bei der SSG Halvestorf-Herkendorf steht die U 23 des VfL immer noch gut da. „Die Niederlage nehme ich auf meine Kappe. Wir hätten nach der Pause defensiver spielen müssen, zumal es eh nicht rund lief“, räumt VfL-Trainer Martin Prange ein. Gegen den sieglosen Tabellenletzten aus Boffzen erwartet der Coach ein hartes Stück Arbeit. „Der Gegner wird sicher nicht draufgehen. Wir müssen geduldig spielen – ein 1:0 würde mir reichen.“ FC Stadthagen – FC Stadtoldendorf (So., 15 Uhr):

Im Stadthäger Jahnstadion treffen zwei ungeschlagene Teams aufeinander. Die Elf von Trainer Steffen Mitschker ist aber gegen den Aufsteiger klarer Favorit. Der FC-Coach sieht dann auch den Tabellendritten als verwundbar an. „Wir haben Respekt, wollen aber unser Spiel durchziehen und den nächsten Dreier einfahren. Gelingt uns das, werden wir auch das Spiel gewinnen“, ist Mitschker optimistisch. Carl Hesse (Syndesmosebandriss) muss operiert werden. Auch Pascal Holz und Timo Kuhnert werden erst nächste Woche wieder ins Training einsteigen können. VfR Evesen – SV Obernkirchen (So., 15 Uhr):

Duran Gök hat sich die Obernkirchener 0:1-Pleite gegen den FC Stadtoldendorf angeschaut. Schlaflose Nächte wird der VfR-Coach nicht bekommen haben. Dafür war die Vorstellung des Aufsteigers zu dürftig. „Aber ein Derby kann Kräfte freisetzen“, glaubt Gök. Der SVO sei ein unangenehmer Gegner, sehr robust und konterstark. „Ich rechne mit einem tief stehenden Gegner. Da ist Geduld gefragt“, weiß Gök. Yasin Korkmazyigit ist im Urlaub.

„Für uns ist es eine Ehre, gegen den VfR mit seinen Hochkarätern zu spielen“, lobt SVO-Trainer Oliver Nerge den Gegner. Als krasser Außenseiter sei jeder Punktgewinn ein willkommener Bonus. „Wir müssen die entscheidenden Leute wie Burak Buruk oder Caglayan Tunc in den Griff bekommen. Und dann ist es auch nicht gesagt, dass es gut für uns ausgeht. Der VfR hat viel Qualität“, meint Nerge. Chris Hope ist wieder im Kader, dafür sind André Sadra und Alexander Kummert fraglich. SV Lachem-Haverbeck – TSV Hagenburg (So., 15 Uhr):

Der TSV hat mit dem 1:0-Erfolg beim Meisterschaftsfavoriten SpVgg. Bad Pyrmont den Coup des vergangenen Spieltages gelandet. „Das ist eine brutal starke Mannschaft, die aber aus ihren Möglichkeiten zu wenig macht“, sagt TSV-Trainer Patrick Glawe: „Wir wollten abwartend spielen und sie an unserer Defensive verzweifeln lassen. Das hat funktioniert.“ Die Hagenburger haben nach der Sanierung des eigenen Platzes und dem Tausch des Heimrechts mit der Spielvereinigung am Wochenende ein weiteres Auswärtsspiel vor der Brust. Beim SV Lachem möchten die Seeprovinzler einem spielstarken Gegner die Lust am Fußball nehmen. „Vielleicht gelingt uns ein frühes Tor“, sagt der Trainer, der neben den Langzeitverletzten weiterhin auf Christoph Lempert verzichten muss. „Er hat nach dem Spiel in Bückeburg noch keine Einheit mitmachen können“, berichtet Glawe.seb/uk

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