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Sportbuzzer-Zulieferung Sulejmani fordert Grundtugenden
Sportbuzzer Sportbuzzer-Zulieferung Sulejmani fordert Grundtugenden
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18:30 25.10.2018
Im Derby wollen die Steinberger (links) um Robin Mieruch den SV Engern abhängen. Quelle: uk
LANDKREIS

So muss sich der aufstrebende SV Engern im Derby mit dem TSV Steinbergen auseinandersetzen und der ungeschlagene Spitzenreiter MTV Rehren A/R muss bei der FSG Pollhagen-Nordsehl-Lauenhagen Farbe bekennen.

TuS Germania Apelern:

Die Germanen bekommen keine Konstanz in ihre Leistungen. Zuletzt gab es eine 2:3-Niederlage gegen den SC Auetal. „Da waren wir in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft, haben 2:1 geführt. Dann kassieren wir durch Fehler des Torhüters zwei Gegentore“, berichtet TuS-Trainer Oliver Rick. Hauptursächlich für die Berg- und Talfahrt seien allerdings Verletzungen sowie berufsbedingte Ausfälle. So steht Mittelfeldstratege Nico Killisch wegen Knieproblemen nicht zur Verfügung. „Es kommt alles zusammen“, sagt Rick. Das letzte Hinrundenspiel beim FC Hevesen soll dennoch gewonnen werden. „Ich erwarte ein Kampfspiel auf Augenhöhe“, so Rick, der hofft, seine Mannschaft in der Rückrunde komplett zu haben. „Eigentlich gehören wir in die Top fünf der Kreisliga.“

TuS Lüdersfeld:

Die 2:4-Niederlage im Derby gegen den SV Victoria Sachsenhagen hat geschmerzt, aber ansonsten ist TuS-Trainer Ingo Poschlod zufrieden. „Es gibt keinen Grund zu meckern, davor haben wir vier Spiele nicht verloren, insgesamt weniger Niederlagen kassiert, als im Vorjahr.“ Allerdings liefert der TuS zu viele Remis ab. „Die bringen einen nicht weiter“, sagt Poschlod, der sich aber über einen Punkt beim Tabellenzweiten TSV Hagenburg freuen würde. „Das wird nicht einfach für uns und ein Remis wäre sicher eine Überraschung“, weiß der TuS-Coach. Obwohl die Lüdersfelder nicht auf einem Abstiegsplatz stehen und der Abstand bereits acht Punkte beträgt, sind die Hoffnungen auf den Klassenerhalt gedämpft. „Die Schaumburger Mannschaften im Bezirk machen uns Sorgen“, sagt Poschlod. SV Engern:

Die Gänsedörfler gehören zu den momentan formstärksten Teams der Liga. Zehn Punkte aus den vergangenen vier Ligaspielen sind eine fast optimale Ausbeute. Das liegt laut Trainer Wilhelm Sieker an dem 4:3-Erfolg gegen den TSV Hagenburg. Seine Mannschaft lag in der Partie bereits mit 1:3 zurück, zeigte dann aber all die Dinge, die sie in den vorherigen Wochen vermissen ließ. „Da habe ich Bereitschaft, Einsatz und Willen gesehen“, blickt Sieker zurück. „Das war unser Dosenöffner. Wir haben uns auf die einfachen Dinge konzentriert und verdient unsere Punkte geholt.“ Das kommende Spiel gegen den TSV Steinbergen ist für ihn eine untippbare Partie. „Das ist Derby pur, häufig gab es gegen den TSV Unentschieden, aber da gelten eigene Gesetze.“

SV Obernkirchen:

Während der Patient SVO zu Beginn der Saison auf der Intensivstation lag, hat sich sein Zustand inzwischen verbessert und ist wieder stabil. Fünf ungeschlagene Spiele in Folge machen den SVO-Anhängern Mut. „Die Mannschaft spielt sich immer mehr ein“, weiß Ko-Trainer Giuseppe Inserra, der in den vergangenen Wochen viele positive Entwicklungen entdecken konnte. Der defensive Mittelfeldspieler Fynn Marzinowski habe sich zum Kopf der Mannschaft entwickelt und bilde mit Abwehrchef Patrick Mittmann und dem flinken Maurice Matz ein gutes Gerüst. Und weil auf die einfachsten und elementaren Dinge wieder gelingen, zeigt die Formkurve der Bergstädter nach oben. „Wir schießen regelmäßig Tore“, so Inserra. TSV Steinbergen:

Coach Afrim Sulejmani ist mit der aktuellen Situation des TSV durchaus zufrieden. Der Abgang des Torjägers Michael Mantik vor der Saison zum MTV Rehren A/R sei ein herber Verlust gewesen, doch seine Mannschaft würde diesen stark kompensieren. „Vor allem die erfahrenen Spieler wie Maximilian Bartels, Jannik Sasse, Felix Mehrens und Krystian Wachta springen gut in die Bresche“, findet der Trainer. Das Problem sei häufig, dass sich sein Team in Partien gegen scheinbar schwächere Gegner schwer täte. „Gegen die stärkeren Mannschaften sehen wir dagegen immer ganz gut aus.“ Das Derby gegen den SV Engern sei ein Spiel, in dem seine Elf vor allem auf Denis Stapel aufpassen und sich auf die Grundtugenden des Fußballs besinnen müsse. SC Auetal:

„Für uns ist die Tür wieder aufgegangen“, weiß Trainer Marco Gregor und meint damit die Chance auf den Aufstiegs-Relegationsplatz. „Umso ärgerlicher wäre es, wenn wir uns diese Tor gegen den SVO wieder selbst zumachen würden.“ Der ehemalige Obernkirchener Coach freut sich auf die Partie. „Ich habe noch viele Freunde dort und mag den Verein einfach.“ Schmerzhaft sei der Ausfall des Stürmers Tim Neermann, der mit der Roten Karte im vergangenen Spiel des Platzes verwiesen und für vier Wochen gesperrt wurde. „Das war niemals eine Rote Karte. Das fand sogar der Gegner und dass er uns jetzt deswegen fehlt, ist total ärgerlich.“ Mit neun Punkten und einem Torverhältnis von 17:2 Toren aus den vergangenen drei Partien befindet sich der SCA in einem Lauf. „Wir verfallen deswegen jetzt aber nicht in Euphorie.“ dak, uk

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