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Sportbuzzer-Zulieferung Vom kleinen ins große Glück
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18:30 25.10.2018
Jakob Kühn glaubt an erfolgreichere Zeiten beim VfL. Quelle: jö

Der heute 18-Jährige stellte sich gemeinsam mit Marvin Sydow beim Training vor und wurde von Trainer Thorsten Rinne als geeignet befunden: „Ihr dürft bleiben.“ Eine segensreiche Entscheidung.

Der Lüdersfelder Jakob Kühn ist beim VfL Bückeburg nämlich der potenzielle Nachfolger von Vereinsikone Niko Werner. Er bringt alles mit, um eine ähnlich positive Entwicklung zu nehmen – fußballerisch und als Führungsfigur. Seine Präsenz in der Innenverteidigung des Landesligisten ist beeindruckend. Der Übergang von der Jugend war so fließend und selbstverständlich wie bei kaum einem anderen. „Es war gut, dass wir in der A-Jugend in der Niedersachsenliga spielten“, erklärt Jakob Kühn. Dort habe der sich an das Tempo und die Technik gewöhnt. Wichtig sei auch gewesen, dass er im Sommer im Herrenbereich von vornherein den Rückhalt gespürt habe: „Das spornt an, da gab mir riesige Sicherheit.“

Doch die Zeiten sind prekär. Obwohl nicht nur Jakob Kühn wenige Integrationsprobleme hatte, obwohl der VfL Bückeburg mit seinen Nachwuchskräften eine Menge fußballerisches Potenzial hinzubekam, läuft es derzeit katastrophal. Die 1:5-Heimniederlage am letzten Spieltag war der vorläufige Höhepunkt einer mysteriösen Serie von Misserfolgen. Der VfL Bückeburg hat seit fünf Spielen nicht mehr gewonnen und verbuchte in dieser Zeit mickrige zwei Pünktchen – schlimmer geht es kaum.

„Wir reden viel, können es aber auch nicht erklären“, sagt der angehende Abiturient, der an der IGS in Stadthagen noch bis zum nächsten Jahr zur Schule geht. Erklären kann Kühn allenfalls, woran es nicht liegt. Am Training von Torben Brandt zum Beispiel. Das sei super, dort lerne er ständig etwas hinzu. Auch einen Generationskonflikt gebe es in der Mannschaft nicht. „Wir verstehen uns, es gibt weder Ärger noch Grüppchenbildung.“ Auch an Führung und Orientierung fehle es ihm persönlich innerhalb der Mannschaft nicht. „Ich habe mir zum Beispiel schon viel von Niko Werner abgeschaut“, berichtet Jakob Kühn, der einst auch Handballer war.

Es bleibt die Frage, warum das Aufbauspiel des VfL Bückeburg trotzdem so unkoordiniert ist, warum der Gegner zuletzt zweikampfstärker und warum die Fehlerquote so hoch war. Selbst dem sonst so untadeligen Jakob Kühn unterlief am vergangenen Sonntag beim 0:1 ein Missgeschick. „Ich habe den Ball nicht richtig getroffen und ihn dem Gegner flach vor die Füße gespielt, das darf natürlich nicht passieren“, räumt er ein und gelobt sogleich Besserung: „Das nächste Mal gehe ich konzentrierter und mit mehr Körperspannung in die Aktion.“

Doch an Kühn liegt es wahrlich nicht, dass der VfL Bückeburg in derart ruppiges Fahrwasser gekommen ist. Eher daran, dass einige erfahrene Kräfte eine unerklärliche Formdelle haben und dass das Mittelfeldspiel so ausrechenbar ist wie die vorbeirauschenden Fernzüge am Jahnstadion. Die Frage ist, wann der VfL Bückeburg die Kurve bekommt, wann im Spiel endlich mal wieder etwas harmoniert. Es könne an jedem Spieltag passieren, aber es werde keine radikale Wende, glaubt Kühn. „Uns fehlt zurzeit das kleine Glück. Wenn wir es wiederfinden, kann ein großes daraus werden.“

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