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Westenberger fordert Dreier gegen die Finsternis

Westenberger fordert Dreier gegen die Finsternis

VON UWE KLÄFKER Fußball.

In der Bezirksliga Staffel 3 stehen zwei Derbys auf dem Spielplan. Der VfR Evesen erwartet den SV Nienstädt 09 und der TuS Niedernwöhren fährt in die Seeprovinz zum TSV Hagenburg.

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Neue Trainer, neues Glück

Der Nienstädter Ylli Syla (links) hat den Klassenerhalt fest im Blick, während sich Dennis Schwarze mit dem TuS Niedernwöhren noch einmal aufrappeln will. uk

Beide Spiele stehen im Zeichen des Abstiegskampfes: Der VfR will die Nienstädter mit einem Dreier in der Tabelle überholen und den Relegationsplatz verlassen. Die Hagenburger würden sich mit einem Erfolg der größten Sorgen entledigen und den TuS als Tabellenletzten weiter in Richtung Kreisliga schießen. TSV Hagenburg – TuS Niedernwöhren (So., 15 Uhr):

Nach der unglücklichen 1:3-Niederlage gegen den SV Nienstädt 09 ist die Lage beim TuS Niedernwöhren fast aussichtslos. „Der Spielverlauf war ärgerlich, aber wir müssen das 2:0 machen, dann gewinnen wir das Spiel“, ärgert sich TuS-Trainer Dittmar Schönbeck, der aber noch nicht aufgeben will: „Aufzugeben wäre fatal, außerdem ist es noch möglich, die Klasse zu halten. Aber man muss schon sagen, dass wir Scheiße an den Füßen haben.“ TSV Kirchdorf – FC Stadthagen (So., 15 Uhr):

Auf dem Kirchdorfer Kunstrasen wird der FC Stadthagen nach drei Wochen Pause wieder ins Geschehen eingreifen. „Endlich geht es wieder los“, freut sich FC-Trainer Steffen Mitschker auf das absehbare Ende der Zwangspause. Die Gastgeber stehen im Tabellenkeller, sind aber die zweitbeste Mannschaft der Rückrunde. „Das wird nicht einfach für uns, zumal der Platz ein klarer Vorteil für Kirchdorf ist“, ahnt Mitschker.

Durch die Pause sei seine Mannschaft nicht im Rhythmus, habe aber kleinere Verletzungen auskurieren können. So werden Timo Kuhnert und Keeper Ciro Miotti wieder mit von der Partie sein. Renke Mücke wird noch geschont.

Im Kampf um den Aufstieg in die Landesliga darf sich der FC keinen weiteren Ausrutscher erlauben. „Die nächsten beiden Spiele sind für mich von entscheidender Bedeutung. Gewinnen wir in Kirchdorf und dann gegen Exten, sind wir vorne dabei. Wenn nicht, wird der Abstand nach oben möglicherweise zu groß“, sagt der FC-Coach. Koldinger SV – VfL Bückeburg II (So., 15 Uhr):

Mit drei Siegen in Folge hat sich der VfL in sichere Gefilde der Tabelle katapultiert. Aber VfL-Coach Martin Prange hebt nicht ab, hat die unteren Regionen der Tabelle noch im Auge: „Wir wollen uns weiterhin nach unten absichern. Aber die Jungs sind gut drauf, die gute Wintervorbereitung macht sich deutlich bemerkbar.“

Der Koldinger SV gehört zu den Spitzenmannschaften der Liga, hat aber keine Chance mehr, in den Aufstiegskampf einzugreifen. „Sie spielen einen guten Ball, deshalb erwarte ich eine interessante Auseinandersetzung. Wir wollen auf jeden Fall etwas Zählbares mitnehmen“, fordert Prange. Nach Möglichkeit den vierten Sieg in Folge. VfR Evesen – SV Nienstädt 09 (So., 15 Uhr):

Der VfR hat beim 2:2 in Hagenburg zwei wichtige Punkte verschenkt. „Das Remis fühlt sich wie eine Niederlage an“, weiß VfR-Trainer Thorsten Westenberger. Gegen den SV 09 müssen die Eveser gewinnen, denn im Kampf um den Klassenerhalt helfen nur noch Dreier weiter. „Sonst sieht es finster aus“, sagt Westenberger und fordert die nötige Aggressivität im Spiel. Eine Tugend, die die Nienstädter gar nicht mögen. „Aber sie haben in der Offensive ihre Möglichkeiten, da müssen wir höllisch aufpassen“, sagt der Trainer, der „nicht ausgekontert werden will.

Das Auslassen der Chancen in Hagenburg sei keine Überheblichkeit gewesen und hätte auch nichts mit mangelnder Konzentration zu tun: „Wir haben gar nicht so viel falsch gemacht. TSV-Keeper Beißner hat sehr gut gehalten, und es fehlte bei unseren durchaus richtigen Entscheidungen vor dem Tor das Glück.“

Gegen die Nienstädter wird Westenberger auf Torjäger Caglayan Tunc verzichten müssen, der nach einer Gelb-Roten Karte gesperrt ist. „Er hat dem Schiedsrichter wegen der Nachspielzeit Beifall geklatscht. Nur hatte der Schiedsrichter überhaupt keine Schuld“, hat der VfR-Trainer erkannt. „Klar, sein Ausfall schmerzt, aber wir werden es kompensieren.“ Yannik Brandhorst fehlt aus beruflichen Gründen.

Den Nienstädtern reichte in Niedernwöhren eine starke Schlussphase. Nach der Einwechslung von Philipp Böhning brach beim TuS Panik aus, das eigentlich schon verlorene Spiel wurden durch die gute Offensive gedreht. In Evesen wird eine ähnlich zurückhaltende Vorstellung nicht zum Erfolg reichen. SC Rinteln – FC Eldagsen (So., 15 Uhr):

Der SC Rinteln musste eine wetterbedingte Zwangspause einlegen, trifft jetzt auf den Tabellenführer FC Eldagsen. Aber im Lager des SC gibt man sich optimistisch, eine Überraschung schaffen zu können. „Wir haben alle Spieler an Bord und spielen befreit auf, denn niemand erwartet einen Sieg von uns. Aber wenn wir kompakt stehen und mit unseren schnellen Spielern kontern, haben wir eine Chance auf einen Punkt oder sogar einen Dreier“, erklärt Trainer Kastriot Hasani.

Der SC erwartet einen Gegner, der das Zepter in die Hand nehmen wird. „Sie stehen zurecht an der Tabellenspitze, sind torgefährlich. Aber wir werden uns das anschauen, und abwarten, was geht“, sagt Hasani, dessen Team ein überraschender Dreier im Kampf gegen den Abstieg gut zu Gesicht stehen würde.

Beim FC Eldagsen haben sich die Wogen geglättet, die der zum Saisonende angekündigte Rücktritt von Trainer Milan Rukavina verursacht hat. Der Coach legt das Amt aus zeitlichen Gründen nieder, dementiert Kontakte zu anderen Vereinen.

„Wir haben neun Endspiele vor uns und wir haben alle gemeinsam ein Ziel: Auf den Zug zur Landesliga aufzuspringen.“ So umreißt der FC-Coach die momentane Situation, die er auch gestern Abend beim Training seinen Spielern verdeutlicht hat. Wenn die Mannschaft die günstige Ausgangsposition behaupten will, muss das Team einen Dreier in der Weserstadt einfahren. „Die Begegnung wird aber kein Selbstläufer sein, denn Rinteln ist nicht sehr weit von den Abstiegsplätzen entfernt und muss jeden möglichen Punkt erringen“, schaut Rukavina voraus. „Rinteln wird beißen und dagegen halten und uns einen intensiven Kampf liefern.“Sein Team müsse einen kühlen Kopf bewahren, vernünftig arbeiten, rational spielen und effektiv sein. Die bevorstehenden neun Begegnungen würden Kraft und Energie gleichermaßen kosten.

Was den Spielerkader anbelangt, kann der FC-Coach – unter Ausschalten der Langzeitverletzten Sebastian und Marius Westenfeld – fast aus dem Vollen schöpfen. Rafael Bürst weilt im Urlaub, und Alexander Schröder hat mit einer langwierigen Erkältung zu kämpfen und ist nicht im Vollbesitz seiner Kräfte. Ein Sieg beim SC Rinteln ist oberstes Ziel. SG Letter 05 – TSV Eintracht Exten (So., 15 Uhr):

Nach dem überraschenden 3:0-Erfolg in Gehrden, verpasste es der TSV, am Ostermontag gegen den VfL Bückeburg II nachzulegen. „Vorher wäre ich mit drei Punkten aus beiden Spielen zufrieden gewesen. Wir hätten gegen den VfL zumindest einen Punkt mitnehmen müssen. Es hat leider nicht geklappt“, sagt TSV-Trainer Mirko Undeutsch, der sich im Spiel bei der SG Letter 05 vor allem auf einen schönen Rasenplatz freut. Die Gastgeber stecken selbst noch im Abstiegskampf, stehen gegen die Eintracht unter Druck. „Noch ist nichts verloren. Wir haben uns zuletzt auswärts vernünftig präsentiert und wollen das auch in Letter tun. Es kommen noch einige wichtige Spiele für uns“, weiß Undeutsch.

Der Paukenschlag ist verhallt – und der Fußball-Alltag ist wieder eingekehrt. Beim Bezirksliga-Spitzenreiter FC Eldagsen ist nach dem zu Saisonende angekündigten Abschied von Trainer Milan Rukavina der Fokus auf die Endphase der laufenden Saison gerichtet. Und hier zunächst ganz besonders auf das am Sonntag (15 Uhr) anstehende Auswärtsspiel beim Tabellenzehnten SC Rinteln.

„Wir haben neuen Endspiele vor uns und wir haben alle gemeinsam ein Ziel: Auf den Zug zur Landesliga aufzuspringen.“ So umreißt der FC-Coach die momentane Situation, die er auch gestern Abend beim Training seinen Spielern verdeutlicht hat. Wenn die Mannschaft die günstige Ausgangsposition behaupten will, muss das Team einen Dreier in der Weserstadt einfahren. „Die Begegnung wird aber kein Selbstläufer sein, denn Rinteln ist nicht sehr weit von den Abstiegsplätzen entfernt und muss jeden möglichen Punkt erringen“, schaut Rukavina voraus.

Und er weiß, wovon er spricht, wenn er sich an die Begegnung in der Vorrunde erinnert. „Die Gäste stehen sehr stark in der Defensive und spielen darüber hinaus einen robusten Fußball. Es hatte schon einige Zeit gedauert, bis wir das Spiel und den Gegner kontrollierten. Rinteln wird beißen und dagegen halten und uns einen intensiven Kampf liefern.“

Sein Team müsse einen kühlen Kopf bewahren, vernünftig arbeiten, rational spielen und effektiv sein. Die bevorstehenden neun Begegnungen würden Kraft und Energie gleichermaßen kosten.

Was den Spielerkader anbelangt, kann der FC-Coach – unter Ausschalten der Langzeitverletzten Sebastian und Marius Westenfeld – fast aus dem Vollen schöpfen. Rafael Bürst weilt im Urlaub, und Alexander Schröder hat mit einer langwierigen Erkältung zu kämpfen und ist nicht im Vollbesitz seiner Kräfte. Ein Sieg beim SC Rinteln ist oberstes Ziel.

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