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Westenberger gefeuert

Westenberger gefeuert

Von Sebastian Blaumann Fußball.

Trainerbeben in der Bezirksliga: Der VfR Evesen hat sich fünf Spieltage vor Saisonende von seinem Trainer Thorsten Westenberger getrennt.

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Die Zeit ist abgelaufen: Thorsten Westenberger ist vom VfR Evesen entlassen worden.ph /Archiv

Auch die Arbeit von Ko- und Torwarttrainer Volker Krause ist mit sofortiger Wirkung beendet. Als Tabellendrittletzter rangiert der VfR auf einem direkten Abstiegsplatz und hinkt den sportlichen Erwartungen weit hinterher. Duran Gök wird am morgigen Donnerstag zum ersten Mal das Training leiten und den VfR übernehmen.

Eigentlich hatte der VfR Evesen den Trainervertrag mit Westenberger im Januar verlängert. „Nach dem Hallenturnier in Helpsen haben wir mit der Mannschaft gesprochen, die sich mit 12:1-Stimmen für einen Verbleib des Trainers ausgesprochen hat“, begründet Manager Peter Moese die Verlängerung. Doch in den folgenden drei Monaten stellte sich der sportliche Erfolg beim VfR nicht ein und auch das Verhältnis zwischen Mannschaft und Trainer kühlte merklich ab. „Vor zwei Wochen haben wir erneut abgestimmt. Diesmal war das Gros des Teams gegen den Coach“, berichtet Moese. Die sportliche Situation stimme nicht, die Spieler seien gegen den Trainer, deshalb sei man zum Handeln gezwungen gewesen. „Wir hatten auch das Gefühl, dass der Trainer die Mannschaft nicht mehr erreicht“, erklärt Moese.

„Vor der Saison hat Westenberger seine Wunschspieler bekommen. Die Mannschaft verfügt über genügend Potenzial, um einen Platz im gesicherten Mittelfeld zu erreichen. Wir stehen auf einem Abstiegsplatz und sind vom Sturz in die Kreisliga bedroht“, beleuchtet der 1. Vorsitzende Wilfried Krömker die sportliche Situation. Nach dem 0:3 gegen die Bückeburger Reserve am vergangenen Sonntag sei der Entschluss gereift, den Trainer zu entlassen. „Mit Duran Gök standen wir in Kontakt, haben in der vergangenen Woche seine Bereitschaft abgeklopft, den VfR zu übernehmen. Vor zwei Tagen wurde seine Verpflichtung eingetütet“, sagt Krömker. Zudem seien potenzielle Neuzugänge für Gök und gegen Westenberger gewesen. „Westenberger hat ordentliche Arbeit abgeliefert, nur war er in manchen Situationen einfach zu weich zum Team. Außerdem hat sich der sportliche Erfolg nicht eingestellt“, sagt Moese. Der Vertrag mit Westenberger ist noch nicht aufgelöst. „Da werden wir aber bestimmt eine Lösung finden“, versichert Krömker. Der Rettungsanker ist geworfen. Nun soll Gök den VfR zum Klassenerhalt und dann in eine rosige Zukunft führen. Für Westenberger kam der Rauswurf völlig überraschend: „Das muss ich erst mal sacken lassen. Damit habe ich nicht gerechnet. Die Trennung kommt aus dem Nichts.“

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