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Wie ein Absteiger

Wie ein Absteiger

Von Jörg Bressem

SV Nienstädt 09 verliert beim VfR Evesen verdient mit 0:2 Fußball.

Wer wissen will, wie ein Absteiger spielt, der hätte das gestern in Evesen besichtigen können.

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Perfekte Schusshaltung: Yasin Korkmazyigit (Mitte) bringt den VfR Evesen mit 1:0 in Führung.seb

Der SV Nienstädt 09 zeigte bei seiner 0:2-Derbyniederlage eine unterirdische Leistung, zumindest eine Halbzeit lang. Dass es keine krasse Pleite wurde, lag allein an den gnädigen Platzherren. Die Verwertungsquote des VfR Evesen war wieder ungenügend und es hätte nicht viel gefehlt, dass der Ablauf der Vorwoche sich wiederholt hätte.

Die Mannschaft von Trainer Thorsten Westenberger war auch ohne den gesperrten „Charly“ Tunc eine Klasse besser als der SV Nienstädt 09 mit seiner Mangel-Mannschaft. Ohne Phillipp Böhning und Jan Carganico bauten die Gäste keinerlei Druck auf. Dass der betagte Dirk Brinkmann auf der Bank saß, und dass zwei Jugendspieler mitwirken mussten, zeigt, wie schlimm die personelle Lage mittlerweile ist. Ylli Syla wirkte zudem keinesfalls fit und Patrick Benecke hinterließ einen lustlosen Eindruck.

So war es kein Wunder, dass sich in der ersten Halbzeit Einbahnstraßenfußball Richtung Nienstädter Tor entwickelte. Die Tore schufen Sicherheit bei den Platzherren. Yasin Korkmazyigit traf nach einer Ecke in der 5. Minute mit einer schönen Direktabnahme zum 1:0 und Ercan Adsiz erhöhte mit einem Kopfball in der 31. Minute auf 2:0. Es war ein schwaches Abbild totaler Überlegenheit, die Westenberger auch nicht überbewertet sehen wollte: „Unsere Leistung war mittelmäßig. Der Gegner war zu schwach.“

Besser hätte man auch die zweite Halbzeit kaum beschreiben können. Immerhin war jetzt erstmals zu spüren, dass auch Nienstädt die ernsthafte Absicht verfolgte, Tore zu schießen. Bei der Chance von Manuel Stahlhut in der 49. Minute am kurzen Pfosten bestand dazu sogar eine überraschende, erste Möglichkeit der Gäste. Es war der erste Torschuss des SV Nienstädt 09, um dessen Zukunft in der Bezirksliga man sich Sorgen machen muss. Wie weit die Gäste davon entfernt waren, in Evesen irgendetwas zu reißen, machte ein Zuschauer mit einem Zwischenruf deutlich. Als Benecke einen Freistoß in der 82. Minute weit über das Tor schoss, vermutete er „Zeitspiel“. VfR:

Teske, Gräber, Menze, Kummert. Cakir, Zecesic (82. Buzhala), Adsiz, Walat, Korkmazyigit, Gutsch, Tarak. SV 09:

Schneider, Duran, Wartmann, Krebel, Kaya, Tegtmeier, Syla, Stahlhut, Ul-Hassan, Erdoglu (46. Canbolat), Benecke.

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