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Wiedervereinigung nur beim VfL

Wiedervereinigung nur beim VfL

VON JÖRG BRESSEM Fußball.

Drei Brüder, drei starke, junge Fußballer – die derzeit allesamt gut in Form sind. Ein geballter Auftritt würde jede Mannschaft entscheidend nach vorne bringen.

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Bild mit Seltenheitswert: Lennard (von links), Moritz und Bennett Heine sind wegen unterschiedlicher Aktivitäten gemeinsam nur schwer zu fassen. jö

Aber die Heines sind inzwischen eine versprengte Fußballdynastie, deren Wurzeln beim VfL Bückeburg liegen. Im Sommer gab es Gerüchte, dass es schon in einem Jahr zur Wiedereinigung kommt. „Da ist aber nichts dran“, versichern sie. Zumindest noch nicht.

Der 21-jährige Bennett Heine spielt im zweiten Jahr beim westfälischen Landesligisten RW Maaslingen. Wie perfekt er dort einschlug, zeigt sich daran, dass er in der vergangenen Saison in jedem Spiel in der Startelf stand. RW Maaslingen schickt sich mit seinem Langzeittrainer Andreas Schwemmling gerade an, wieder in die Verbandsliga aufzusteigen. „Ich fühle mich dort wohl“, sagt Bennett Heine, den Schwemmling vom defensiven ins offensive Mittelfeld versetzte.

Lennard Heine befindet sich beim FC Stadthagen derzeit in einer starken Verfassung. In der vergangenen Saison hatte er dort einen guten Start, geriet dann aber, ähnlich wie die gesamte Mannschaft, in eine Schaffenskrise, wurde auch durch eine Verletzung behindert. „Ich konnte deshalb im Winter schlecht trainieren“, erklärt er. „Jetzt läuft es aber wieder“. Lennard macht gerade eine kaufmännische Ausbildung und mag keine Prognose abgeben, ob der FC Stadthagen diesmal den Aufstieg schafft.

In einer starken Form zeigt sich derzeit auch Moritz Heine in der U 23 des VfL Bückeburg. Dem 24-Jährigen fallen beim Bezirksligisten mittlerweile Führungsaufgaben zu, er hat sich zum Kapitän hochgearbeitet und wirkte selten fußballerisch so präsent und kreativ wie zurzeit. Dafür gibt es einen handfesten Grund: Moritz Heine studiert an der renommierten Uni Clausthal Geotechnik, ist in der Woche im Harz und hat einen Bezirksligisten gefunden, bei dem er mittrainieren kann. „Ich habe dort die gesamte Vorbereitung mitgemacht“, erzählt er. Der Verein trägt den vielversprechenden Namen FC Freiheit, spielt in der Braunschweiger Bezirksliga und Moritz Heine erscheint sogar auf dem offiziellen Mannschaftsfoto der Saison. Sein Gastspielrecht beschränkt sich allerdings auf die Reservemannschaft.

Die Frage ist, ob die drei Brüder eines Tages wieder in einer Mannschaft spielen? Ob und wann es sein wird, wissen sie noch nicht. Aber der einzige Verein, bei dem es eines Tages tatsächlich stattfinden könnte, der steht einvernehmlich fest: „Nicht in Stadthagen, nicht in Maaslingen, sondern nur beim VfL Bückeburg“, erklären die Brüder unisono.

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