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„Wir fühlen uns verschaukelt“

„Wir fühlen uns verschaukelt“

VON JÖRG BRESSEM Fußball.

Das Bezirksliga-Derby zwischen dem VfR Evesen und dem SV Obernkirchen hatte bis auf den Regen alles, was man sich wünscht: Fast ein geglückter Favoritensturz, Wutausbrüche und Betrugsvorwürfe.

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„Ja, wir fühlen uns verschaukelt“, bestätigte Gästetrainer Oliver Nerge nach dem knappen 2:1-Sieg des VfR.

Nerges freche Aufsteiger waren beim Tabellenführer in Führung gegangen und waren danach mit den Entscheidungen des Stadthäger Schiedsrichters André Lippke nicht einverstanden. Er übersah nach Obernkirchener Auffassung beim 1:1-Ausgleich eine Evesener Tätlichkeit und beim Siegtreffer eine Abseitsposition. „Sechs Meter“, schimpfte SVO-Betreuer Srdan Petrovic, der an der Außenlinie kaum zu beruhigen war, vom Platz gestellt wurde und schließlich auch noch mit Evesens Trainer Duran Gök aneinandergeriet.

Die Aufregung entstand wohl auch deshalb, weil der SVO zwischendurch ernsthafte Hoffnung hatte, für eine Sensation zu sorgen. Evesen spielte zwar in der ersten Halbzeit den besseren Fußball, kam zu Halbchancen. Als dann der SVO in der 63. Minute nach André Sadras Freistoß durch Julian Talat mit 1:0 in Führung ging, da wurde die Sensation vorstellbar. Die Gäste hielten den VfR immer erfolgreicher vom eigenen Tor fern und fuhren schöne Konter. Umso enttäuschender war das, was dann kam: Burak Buruk erwies sich in der 77. Minute erneut als Künstler am ruhenden Ball, als er einen Freistoß von der linke Seite mit dem rechten Fuß zum 1:1 im kurzen Eck versenkte. Irgendetwas muss beim Aufbau der Mauer des SVO schief gelaufen sein. Kritisiert wurde von den Gästen, dass es in dieser Szene zu einer rotwürdigen Handgreiflichkeit gekommen sein soll. Der zweite Treffer des VfR in der 82. Minute soll nur wegen der nicht erkannten Abseitsposition entstanden sein. Zusätzliche Brisanz bekam der Treffer, weil ihn Bastian Schmalkoch mit einem Kopfball erzielte. Schmalkoch fristet seit seinem Übertritt vom VfL Bückeburg in Evesen nur ein frustrierendes Reservistendasein und wurde erst eine Viertelstunde vor Schluss eingewechselt. „Gök hätte ihn früher bringen müssen“, entfuhr es einem VfR-Fan. VfR:

Stork, Menze, Paasch, Städter (90. Sen), Buruk, Kaynar, Tunc, Cakir, Wagner (78. Günes), Yesil (74. Schmalkoch), Tarak. SVO:

Preißinger, Sadra, Gräber, Rexhepi, Hagen, Hope (75. Klose), Wist, Talat, Mittmann, Kummert (82. Thomas), Köpper (77. Nerge).

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