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Sportbuzzer-Zulieferung Zu nervös
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20:40 31.08.2015
Svenja Althoff (rechts) und der SC Deckbergen-Schaumburg landen am ersten Spieltag einen 3:0-Arbeitssieg.ph
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Während der SC Deckbergen-Schaumburg (3:0 gegen SV Sebbenhausen-Balge) und der TSV Eintracht Bückeberge (9:2 beim 1. FFC Hannover) den Platz als Sieger verließen, kassierte die FSG Lauenhagen/Pollhagen-Nordsehl eine 1:3-Niederlage beim TSV Limmer II. SC Deckbergen-Schaumburg – SV Sebbenhausen-Balge 3:0.

Unter der Rubrik Arbeitssieg wurde dieser Dreier eingeordnet. „Wir hatten viele Höhen und Tiefen in unserem Spiel. Viele meiner Spielerinnen agierten zu nervös und überhastet“, analysierte SC-Trainer Florian Schuba den 3:0-Erfolg. Dabei hatten die SC-Frauen einen guten Start. Bereits in der 11. Minute traf Teresa Rovelli per Kopf nach einer Ecke von Katja Selchow. Anstatt Ruhe ins Spiel zu bekommen, blieben die Aktionen des SC zerfahren und ungenau. Die beste Chance der Gäste hatte Lilith Glandorf nach 16 Minuten. Aber ihr Versuch ging knapp daneben. Bis zur Pause vergaben Hatixhe Beciri, Rovelli, Laila Lüttke und Lea Buddensieck große Chancen. Nach dem Seitenwechsel wurde die Leistung der Gastgeberinnen besser. Taischa Hilmer war eine Bereicherung im Offensivspiel nach ihrer Einwechslung und markierte in der 74. Minute das 2:0. Glück hatte der SC, als Lea Duschneit in der 82. Minute nur die Latte traf. In der Schlussminute legte Hilmer für Beciri auf, und es hieß 3:0 für den SC. „Wir haben uns heute das Leben selber schwer gemacht. Es war viel Sand im Getriebe, aber es zählt nur der Sieg“, gibt Schuba zu Protokoll. SC:

Schake, Rovelli, Beciri, Buddensieck (66. Hilmer), Selchow, Lüttke, Althoff, Rabe (46. Jackson), Körtge, Remmers, Schöbel.

Für den SC steht heute Abend ab 19.30 Uhr das nächste Pflichtspiel auf dem Programm. Die Schuba-Elf tritt in der 1. Runde des Bezirkspokals zum Derby bei der FSG Lauenhagen/Pollhagen-Nordsehl an. „Ich erwarte von meinem Team eine klare Leistungssteigerung“, fordert Schuba. TSV Limmer II – FSG Lauenhagen/Pollhagen-Nordsehl 3:1.

Die FSG verlor das Spiel bis zur 60. Minute. Drei klare Torchancen wurden ausgelassen. Malin Reuter spielte Iman Mona Youssef (25.) gekonnt frei, aber die FSG-Torjägerin schoss die TSV-Torfrau an. Sophie Wolter (40.) lief alleine auf das Tor zu, aber eine Abwehrspielerin klärte im letzten Moment zur Ecke. Die dritte Großchance vergab Reuter (47.), ihr Abschluss aus spitzem Winkel war zu harmlos. So trat eine alte Fußballerweisheit in Kraft: Wer vorne seine Tore nicht schießt, wird hinten bestraft. Innerhalb von 16 Minuten ging die TSV-Reserve durch Tore von Anna-Maleen Hartlieb (63.), Janine Portzek (74.) und Jlayda Güney (79.) mit 3:0 in Führung. Das Tor von Annika Ebbighausen in der 90. Minute war nur noch Ergebniskosmetik. „Bei dieser großen Hitze war klar, dass der, der das erste Tor schießt, auch beste Chancen auf den Sieg hat. Wir haben ordentlich gespielt, aber der finale Pass kam zu ungenau, oder wir waren im Abschluss zu harmlos“, erklärt FSG-Coach Dietmar Arndt. FSG:

Schulte, Arndt (46. Imke Fahlbusch), Pfingsten (78. Mitevski), Ebbighausen, Pöhler, Jana Fahlbusch, Mardar, Wilharm, Wolter, Reuter (56. Warmbold), Youssef.

FSG-Trainer Arndt sieht das Pokalspiel als weiteren Test. Kathi Zinken und Kim Sendler kehren in den Kader zurück. Dafür erhalten die ehemaligen B-Juniorinnen Malin Reuter, Lina Warmbold und Marie Wolter eine Pause. „Der SC ist bei Standards sehr gefährlich“, warnt Arndt sein Team. 1. FFC Hannover – TSV Eintracht Bückeberge 2:9.

Das war ein perfekter Start für die Eintracht. Unter Neu-Trainer Michael Meyer hat der erste Landesliga-Spitzenreiter das Toreschießen neu entdeckt. Vier der neun Treffer gingen auf das Konto von Mona Söhnen. Bereits zur Pause führte der TSV durch die Tore von Söhnen (12. und 29.) sowie Stephanie Busche (45.) mit 3:1. Lediglich Maria Frattalone (36.) verkürzte per Elfmeter zum zwischenzeitlichen 1:2. Nach der Pause fielen die Tore wie reife Früchte. Söhnen (47.), Leonie Stübke (51.), Busche (55.) und Meike Hunte (57.) bauten das Resultat – bei einem Gegentreffer von Insa Herrlein (53.) – auf 7:2 aus. Erneut Söhnen (65.) und Antonia Abs (84.) schraubten das Ergebnis auf 9:2 in die Höhe. „Der Gegner hat es uns sehr leicht gemacht. Die Abwehrkette ist bis zur Mittellinie aufgerückt. Das haben wir dann eiskalt genutzt“, freut sich Meyer über den Auftaktsieg. Allerdings müsse sein Team auf dem Teppich bleiben. Der Gegner sei kein Maßstab gewesen. TSV:

Laura Danziger, Stübke, Bekemeier, Gellermann (77. Renkawitz), Hunte, Busche (66. Abs), Baade, Söhnen, Rahde, Jochens, Zaudtke (45. Lassowski).

Die Eintracht hätte eigentlich heute Abend ab 20 Uhr im Pokal beim TuS Sulingen spielen sollen. Der Gegner tritt aber nicht an und hat seine Mannschaft vom Spielbetrieb der Landesliga zurückgezogen.

Im Bezirkspokal kommt es heute ab 19 Uhr noch zur Begegnung zwischen dem TSV Algesdorf und der SG Lindhorst/Beckedorf/Sachsenhagen.

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