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Sportmix Bolovic lässt sich nicht unterkriegen
Sportbuzzer Sportmix Bolovic lässt sich nicht unterkriegen
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18:10 12.12.2014
Von Norbert Fettback
Marko Bolovic (l.) von Waspo 98 hatte zuletzt viel Grund zur Freude. Quelle: Nigel Treblin
Hannover

Er spielt für die Wassersportfreunde von 1998, kurz Waspo 98 genannt, und wovon er lange Zeit nur träumen durfte, das ist in dieser Woche wahr geworden: Bolovic hat sein erstes Länderspiel absolviert. Und er hat in Hamburg auch gleich ein Tor geworfen. Genutzt hat es allerdings nicht viel: Die deutsche Auswahl verlor in der Weltliga gegen Europameister Serbien deutlich mit 10:19, was die Freude über das Debüt ein wenig trübte.

„Es hätte aus meiner Sicht schlechter laufen können“, sagt der 24-Jährige, dessen Vater in Serbien geboren wurde, was die Premiere im Nationalteam noch in ein besonderes Licht setzte. „Es war mein erstes Spiel. So gesehen kann ich mit meiner Einsatzzeit zufrieden sein.“ Bundestrainer Nebojsa Novoselac habe an seiner Leistung nicht viel auszusetzen gehabt. Auch das hört sich nicht danach an, dass die Nominierung für die DSV-Auswahl eine Eintagsfliege war.

Am Sonnabend gegen SG Neukölln Berlin

Für Bolovic und sein Waspo-98-Team geht es Schlag auf Schlag weiter: am Sonnabend (18 Uhr) in der Bundesliga gegen das sieglose A-Gruppen-Schlusslicht SG Neukölln Berlin, was ein weiteres Torefestival verheißt, am Sonntag (10 Uhr) in der 3. Runde des DSV-Pokalwettbewerbs gegen den SSV Plauen. Auch das ist eine Aufgabe der Kategorie „durchaus lösbar“. Bolovic spricht von „zwei eher einfachen Spielen“.

Und dann ist der Mittwoch nicht mehr fern, der den vorerst wichtigsten Härtetest der Saison bringt: das Viertelfinal-Rückspiel im Euro Cup gegen Steaua Bukarest (20 Uhr, ebenfalls im Stadionbad). Die Hannoveraner müssen einen Zwei-Tore-Rückstand aufholen, da sind die Qualitäten von Bolovic wieder gefragt. „Er ist einer, der es stets auf Neue versucht“, sagt sein Trainer Karsten Seehafer. „Marko wirft auch dann aufs Tor, wenn es andere nicht mehr tun.“ Im Waspo-98-Team entlastet er so auf der rechten Seite Erik Bukowski und Predrag Jokic, zwei gestandene Nationalspieler.

Erstmals Kapitän der deutschen Auswahl

Bukowski war unter der Woche gegen Serbien erstmals Kapitän der deutschen Auswahl, Jokic führte das Team von Montenegro in der Weltliga gegen Italien an, ärgerte sich aber auch über eine 13:15-Niederlage nach Penaltyschießen. Mit dem Verlieren, das gilt auch mit Blick auf den deutschen Nationaltorwart Roger Kong, der gegen Serbien noch Schlimmeres verhinderte, soll es nun aber vorbei sein. Drei Spiele in Meisterschaft, Pokal und Europacup, drei Siege: Das ist die klare Ansage bei Waspo 98 für die nächsten Tage.

Heimspiel auch für die Sharks: Die White Sharks haben es in der Hand, am 6. Bundesliga-Spieltag, dem letzten in diesem Jahr, auf den 4. Platz der A-Gruppe zu klettern. Die Mannschaft von Milan Sagat trifft heute (15.30 Uhr, Stadionbad) auf den SSV Esslingen. Sharks-Torwart Kevin Götz spielte am Dienstag ebenfalls für Deutschland. Die SpVg Laatzen, Sechster der B-Gruppe, tritt heute (18 Uhr) beim punktgleichen SV Weiden an.

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