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Sportmix Um die Welt mit dem „Hannover-Polo“
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10:03 13.12.2014
Von Carsten Schmidt
Rallye-Weltmeister Ogier kommt auch in Rennpausen nicht zur Ruhe, heute fährt er bei „Wetten, dass …?“ Quelle: dpa (Symbolbild)
Hannover

Der Rallye-Weltmeister aus Frankreich kommt auch nach dem Saisonende vor vier Wochen in Wales nicht zur Ruhe: Allein in den vergangenen zehn Tagen reiste er von Wolfsburg nach Doha, weiter nach London, Paris und Barcelona und wieder über Wolfsburg, Hannover und München nach – tatsächlich Nürnberg.

In der fränkischen Halbmillionenstadt hat Ogier heute einen großen Auftritt in „Wetten, dass …?“ Er ist Konkurrent des Studenten Jakob Vöckler aus München, der in einer speziellen Wertungsprüfung schneller fahren will als der weltbeste Autofahrer in den Rennen über Stock und Stein. „Das wird bestimmt ein großer Spaß und eine schöne Abwechslung“, sagt der 30-Jährige.
Dass Ogier in der letzten Folge des deutschen Fernsehklassikers auf zahlreiche Weltstars aus anderen Bereichen treffen wird, ist dagegen Routine. Unlängst saß nicht sein etatmäßiger Ko-Pilot Julien Ingrassia neben ihm bei einer Ausfahrt, sondern der Brasilianer Neymar. Das Fußballass des FC Barcelona erfuhr in den katalanischen Bergen, wie anstrengend der Rallyesport selbst auf dem Beifahrersitz ist und stieg beeindruckt aus dem VW Polo wieder aus.

Entwicklung und Vorbereitung in Hannover-Vahrenheide

Doch Ogier nimmt sich nicht nur Zeit für die Stars. Am Donnerstag war er Überraschungsgast auf einer Abteilungs-Weihnachtsfeier von VW in Wolfsburg. Der Franzose begibt sich gern „an die Basis“. Auch in Hannover-Vahrenheide, dem Sitz von VW Motorsport, wo der „Hannover-Polo“ zum Weltmeister-Auto entwickelt und vorbereitet wurde, lässt er sich immer wieder sehen. „Das Team hat einen sehr großen Anteil am erneuten Titelgewinn“, lobte Ogier.

Der Weltmeister weiß, dass er das Händchen der Techniker, Mechaniker und der zahlreichen anderen Crewmitarbeiter braucht, um sich den nächsten Traum zu erfüllen. „Wenn man zweimal Weltmeister geworden ist, dann hofft man natürlich auch auf den dritten Sieg in Folge“, sagte er. Ein Selbstgänger wird das nicht, zumal er mit dem Finnen Jari-Matti Latvala und dem Norweger Andreas Mikkelsen die schärfsten Konkurrenten im eigenen Team hat.

Ogier nimmt sich daher auch immer wieder Zeit für Tests wie in der kommenden Woche in den Seealpen. Dort wird im Januar die Monte Carlo, der erste WM-Lauf 2015, ausgetragen. Und die Berge in Südfrankreich sind auch Ogiers Heimat, er stammt aus Gap und trifft sich dort vor den Fahrten mit seinen Fanklubs – noch ein wichtiger Termin.

Freizeit verheißt erst das Weihnachtsfest. Dann geht es in den Süden. „Wohin, wird nicht verraten“, sagte Ogier. „Ich will mich einfach zwei Wochen am Strand und in der Sonne erholen, das Telefon wird abgeschaltet.“ Anfang Januar nimmt er dann die unmittelbare Vorbereitung auf die „Monte“ auf, die am 22. Januar gestartet wird. Und gönnt sich darüber hinaus ein bisschen Zeit für seine zweite sportliche Leidenschaft. „Ich will auch etwas Ski laufen. Aber vorsichtig.“

Es waren unruhige und turbulente Tage für die Verantwortlichen vom Heeßeler SV und der TSV Burgdorf, seit die HAZ vergangene Woche von einem „Sensationsplan“ berichtet hatte: der geplanten Fusion der Kicker beider Klubs. „Es gab unheimlich viele Gerüchte“, sagt Michael Winkelmann vom Heeßeler SV.

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