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In ständiger Angst

Weihnachtshilfe In ständiger Angst

Die Angst lässt Manuela H. nicht mehr los. Die 35-Jährige wurde jahrelang von ihrem Ehemann geschlagen und misshandelt. Auch ihre heute 16 Jahre alte Tochter aus erster Ehe blieb nicht verschont. Ein Martyrium, das die 35-Jährige fast das Leben gekostet hat.

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Die Angst macht es Manuela H. unmöglich, ein normales Leben zu führen.

Quelle: rg

Landkreis. Nachts ist es am schlimmsten: „Ich kann nicht schlafen, weil ich mich so fürchte.“ Um dem prügelnden Ehemann zu entkommen, war Manuela mit ihrer Tochter vor einem Jahr aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen. „Wir haben von null angefangen“, erklärt sie. Doch es half nichts.

 Die 35-Jährige arbeitet im Spätdienst, kommt meistens spät abends nach Hause. Eines Nachts passte sie der Ehemann vor der Haustüre ab und schlug erbarmungslos auf die Frau ein. Nachbarn vernahmen schließlich ihre Schreie, riefen die Polizei und einen Krankenwagen. „Wenn die Nachbarn mich nicht gerettet hätten, wäre ich jetzt tot.“

 Ihr Gesicht war zertrümmert. Sie hat noch Fotos von damals. Ihre Augen sind angeschwollen und blau angelaufen. Die Tochter musste mit ansehen, wie ihre Mutter blutüberströmt ins Krankenhaus gebracht wurde. Manuela musste operiert werden. „Der Arzt sagte, die Chancen, dass ich mein Augenlicht behalte, stünden sehr schlecht.“ Glücklicherweise gelang es den Ärzten, Manuelas Sehfähigkeit zu erhalten.

 Noch während ihres Krankenhausaufenthalts erfuhr sie unvermutet, dass ihr Mann plötzlich gestorben sei. „Ich dachte erst er hätte sich selbst was angetan.“ Todesursache sei dann doch eine Vorerkrankung gewesen.

 Obwohl das nun schon einige Monate zurückliegt, beherrscht noch immer die Furcht das Leben von Manuela und ihrer Tochter. Seit dem Angriff ist die 16-jährige Schülerin ständig in Sorge um ihre Mutter. Sie geht erst ins Bett, wenn Manuela sicher in der Wohnung ist.

 Die 35-Jährige braucht dringend psychologische Hilfe. Sie würde gerne eine Traumatherapie machen, um wieder ein normales Leben führen zu können. Doch ihr Lohn von rund 1200 Euro und das Kindergeld reichen gerade zum Überleben.

 Manuela muss Kredite abbezahlen, weil sie nach der Flucht vor ihrem Ehemann eine neue Wohnungseinrichtung brauchte und ein Auto, um zur Arbeit fahren zu können. Erschwerend hinzu kommt, dass das Begräbnis ihres Peinigers auch noch nicht abbezahlt ist.

 Mit einem Zuschuss aus der SN-Weihnachtshilfe könnte die verängstigte und traumatisierte Frau den Eigenanteil für eine Therapie aufbringen und versuchen neuen Mut zu schöpfen. tbh

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