Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Plötzlich allein

Der Tod ihres Mannes bringt Schaumburgerin in Not Plötzlich allein

Stefanie M. (Name von der Redaktion geändert) ist verzweifelt. Kurz nach der Geburt ihres Sohnes Fabian im Frühsommer wurde ihr plötzlich der Boden unter den Füßen weggezogen.

Voriger Artikel
„Weihnachtshilfe“ startet
Nächster Artikel
An Schicksalsschlägen verzweifelt

Nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes graut es der 32-jährigen Mutter vor dem ersten Weihnachtsfest, an dem sie und ihr Sohn alleine sind.tbh

Landkreis. Ihr Mann Erik erlitt einen Herzinfarkt und starb. Der 45-Jährige hat seinen Sohn Fabian nur zwei Monate kennenlernen dürfen. Die junge Mutter war auf einmal alleine.

 Die Bilder von Erik, wie er sich an seinen neugeborenen Sohn schmiegt, stehen in der Vitrine im Wohnzimmer der Schaumburgerin. Mit Tränen in den Augen betrachtet die 32-Jährige die Fotos von dem Moment des Glücks, er währte nur kurz. „Er ist ganz der Papa“, sagt die Witwe, und schaut zu ihrem fast ein halbes Jahr alten Sohn, der in ihren Armen liegt und sie anlächelt. „Ich wusste nicht, wie es weitergehen soll“, erklärt die junge Mutter. Ihr Mann war der Alleinverdiener in der Familie. Ein Erbe gibt es nicht. Ebenso wenig sind finanzielle Rücklagen vorhanden. Sie kämpft mit der Trauer, muss aber auch finanzielle Probleme bewältigen. In ihrer Not wandte sie sich an die Arbeiterwohlfahrt (Awo) in Schaumburg.

 Stefanie M. war von heute auf morgen mittellos – konnte nicht einmal das Geld für das Begräbnis ihres Mannes aufbringen. Ihre Familie kann sie auch nicht unterstützen. Ihre Schwester hat ein Herzleiden, ihren schwer kranken Vater pflegt die Witwe auch noch. Witwen- und Halbweisenrente, Eltern- und Kindergeld reichen nicht aus, um den Lebensunterhalt zu finanzieren.

 Die junge Mutter bekommt Wohngeld zur Aufstockung der Rente. Rund 1200 Euro hat die 32-Jährige zum Leben. Der größte Teil fließt in die Miete, dann sind da noch die Raten für ein gebrauchtes Auto, das abbezahlt werden muss. Es bleibt nicht viel übrig. Kosten für die Beerdigung stehen auch noch aus.

 „Vor Weihnachten graut es mir schon“, sagt die verzweifelte Frau. Mit einem Zuschuss aus der SN-Weihnachtshilfe könnte sie einen Teil ihrer ausstehenden Forderungen begleichen. Ihre Lage ein klein wenig verbessern. Aber die Trauer wird sie weiterhin begleiten. Ihr einziger Trost: Fabian, ihr quirliger Sohn – der allerdings sein erstes Weihnachtsfest ohne seinen Vater verbringen muss. tbh

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben
Teilnahme

Video schauen, umschriebenen Begriff erraten und täglich gewinnen: Wer teilnehmen möchte, muss lediglich unsere Gewinnhotline anrufen, das gesuchte Wort sowie Name, Anschrift und Telefonnummer hinterlassen. Los geht‘s am Dienstag, 1. Dezember. Die Leitungen der Adventskalender-Gewinnhotline sind jeweils in der Zeit von 0 bis 24 Uhr freigeschaltet. Teilnehmen kann jeder ab 18 Jahre.

Hotline

Ein Anruf aus dem deutschen Festnetz kostet 50 Cent. Mobilfunktarife können abweichen. Der Gewinner des Tagespreises wird namentlich in der Printausgabe der Schaumburger Nachrichten und online auf der Gewinnspielseite bekannt gegeben.



Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Raten.