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Seit Jahrzehnten verschollene Bernsteine aufgetaucht

Königsberger Bernsteinsammlung Seit Jahrzehnten verschollene Bernsteine aufgetaucht

Knapp 400 seit Jahrzehnten verschollene Objekte der international bekannten Königsberger Bernsteinsammlung sind wieder aufgetaucht. Sie sind an die Universität Göttingen gebracht worden, wie die Hochschule am Montag mitteilte. 

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Ein in Konservierungsharz eingegossenen Einschluss einer Kamelhalsfliege in baltischem Bernstein.

Quelle: dpa

Göttingen. Wissenschaftler hatten einige Stücke bei Datenbankrecherchen in einem Museum der Harvard University in den USA entdeckt. Schließlich wurden rund 400 Bernsteine mit eingeschlossenen Insekten der Königsberger Sammlung identifiziert. Die Forscher gehen davon aus, dass die Bernsteine vor dem Zweiten Weltkrieg verliehen und danach nicht zurückgegeben worden waren.

Vor dem Zweiten Weltkrieg gehörten mehr als 100 000 Objekte zur Bernsteinsammlung der Albertus-Universität Königsberg (damals Ostpreußen). Während des Krieges wurde die Sammlung in ein ehemaliges Salzbergwerk nahe Göttingen gebracht. Ein Teil ging durch eine Explosion im September 45 verloren. Später wurden die verbliebenen rund 20 000 Objekte in Kunstgutlagern der Britischen Besatzungszone aufbewahrt. Im Jahr 1958 kam der gerettete Teil der Bernsteinsammlung dann an die Universität Göttingen. 

dpa

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