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Großartige Musiker, begeisterte Zuhörer

Bückeburg / Konzert Großartige Musiker, begeisterte Zuhörer

Großartige Musiker spielen vor einem begeisterten Publikum in einem prächtigen Saal – so lässt sich die 17. Auflage von „Klassik-Herbst im Palais“ auch zusammenfassen. Es gibt aber noch eine andere Möglichkeit, die Benefizkonzerte auf den Punkt zu bringen, die in dem herrschaftlichen Gebäude stattgefunden haben. Mit einem Zitat des Präsidenten des Lions-Clubs Schaumburg, Rüdiger Maxin, der den Musikern nach der Veranstaltung zurief: „Vielen Dank – das war Weltklasse.“

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Gastgeber und Gäste (v.l.): Siegfried Groth, Jonathan Alder, Manfred Preis, Rüdiger Maxin.

Quelle: mig

Bückeburg. Das Prädikat „Weltklasse“ verdienen nur wenige Musiker. Gleichwohl dürfte nach den beiden Benefizkonzerten am Freitag, präsentiert von der Pharmazieschule Dr. Kurt Blindow, und am Sonnabend, veranstaltet vom Lions-Club Schaumburg, feststehen, dass sowohl Jonathan Alder (Klavier) als auch Manfred Preis (Klarinette/Saxofon) zu den Großen ihrer Kunst zu zählen sind. Die Solisten der Berliner Philharmoniker brillierten mit einem gut abgestimmten Zusammenspiel und mit überhaupt großer Könnerschaft.

 Von Robert Schumanns leidenschaftlichen „Fantasiestücken für Klarinette und Klavier“, op. 73, bis zu Francis Poulenc „Sonate à la memoire d’ Arthur Honegger pour Clarinette et Piano“ war es ein echter Hochgenuss. Ein fast blindes Verständnis für den Mitspieler entwickelten die beiden Musiker im zweiten Teil des Konzertes, das mit Edgar Elgars pfiffigen „Salut d’Amour“ begann und dem – scheinbar – locker-leichten „Sax-o-phun“ („A Study in Laugh and Slap Tongue“) von Rudy Wiedoeft endete. Wie es Preis hierbei gelang, das Saxofon zum Lachen zu bringen, war famos.

 Überhaupt zeichnete sich der „Nachfolger“ von Konradin Groth, der in seinem 66. Lebensjahr in den „Trompeter-Ruhestand“ getreten ist, durch eine große Könnerschaft aus. Ein butterweicher Ansatz, wunderschön runde Töne – das war großartig und ja, auch „Weltklasse“. Das begeisterte Publikum erklatschte sich als Zugabe den Klassiker „Sentimental Mood“, der in einem flüsterleisen Duett der beiden Ausnahmekönner endete. mig

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