Volltextsuche über das Angebot:

22 ° / 15 ° Gewitter

Navigation:
Literarische Häppchen machen Appetit auf mehr

Autorenlesung mit Gerold und Hänel Literarische Häppchen machen Appetit auf mehr

Die Psychologin Merette Schulmann, deren Tochter Julia und ein soziophatisch veranlagter Patient haben die Besucher einer Lesung in ihren Bann gezogen.

Voriger Artikel
Persönliches über die Herkunft Wilhelm Buschs
Nächster Artikel
Klassik-Echo-Gewinner im Haus der Kirche
Quelle: pr.

Bückeburg. Eingeladen hatte dazu das Team der Stadtbücherei das Schriftsteller-Ehepaar Ulrike Gerold und Wolfram Hänel. Die gemeinsam unter dem Pseudonym „Freda Wolff“ schreibenden Künstler aus Hannover stellten ihren Roman „Schwesterlein muss sterben“ vor.

Gerold und Hänel erhielten im gut besuchten Lesesaal der städtischen Einrichtung reichlich Applaus, obwohl sie viele Details der Geschichte im Vagen beließen. „Wir können hier ja nicht alles verraten“, stellten die Autoren gleich eingangs des Abends klar. Also kam das Auditorium lediglich in den Genuss von Kostproben des Gesamtgeschehens. Die Häppchen reichten unterdessen aus, um Appetit auf das komplette Buch hervorzurufen.

Das Paar beließ es allerdings nicht beim reinen Vorlesen, sondern vermittelte den Besuchern etliche Informationen über ihr privates Umfeld und die Entstehungsgeschichte der Nerven kitzelnden Publikation. Sie leben und arbeiten in der Landeshauptstadt und schreiben seit mehr als 20 Jahren im selben Raum und an einem Tisch, wo die beiden mit ihren unterschiedlichen Kompetenzen und Macken zu „Freda Wolff“ zusammenwachsen.

„Schwesterlein muss sterben“ spielt nach Angaben der Schriftsteller unter anderem deswegen in Skandinavien, um nicht der hierzulande seit einiger Zeit mächtig aufwallenden Welle der Regionalkrimis ins Gehege zu kommen. „Aus dieser Schublade wollten wir raus“, betonte das Duo.

Die Wahl sei überdies deswegen auf Skandinavien gefallen – die Handlung des Buches ist in der norwegischen Hafenstadt Bergen und an der zerklüfteten Schärenküste West-Norwegens angesiedelt –, weil dort gemeinsame Bekannte wohnen. „Als Alternative hätte auch Irland zur Verfügung stehen können“, gaben die Autoren zu verstehen.
Umrahmt wurde der Abend von dem Gitarristen und Sänger Arndt Schulze, der einen erklecklichen Anteil am Erfolg der Lesung zukam. Der Musiker eröffnete die Veranstaltung mit meinem

Titel, der gewissermaßen wie die Faust aufs Auge zum Mutter-Tochter-Thrillerthema passte. Im Beatles-Stück „Maxwell’s Silver Hammer“ ist der Ausgang eindeutig: „Bang, bang, Maxwell’s silver hammer came down upon her head / bang, bang, Maxwell’s silver hammer made sure, that she was dead.“ bus

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben