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Niederprasselnde Sprachakrobatik

Vergnügen mit Suchland Niederprasselnde Sprachakrobatik

„Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche“ – so lautet ein längst zum geflügelten Wort avancierter Zweizeiler des berühmten „Pardon“- und „Titanic“-Mitbegründers und Satirikers F. W. Bernstein.

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Quelle: Archiv/pr.

Rinteln. Der bekannte und beliebte Bückeburger Künstler Frank Suchland nahm Bernsteins Sentenz zum Titel seines aktuellen Rezitationsprogramms mit satirischen Gedichten aus 300 Jahren. Der Kulturring Rinteln ließ sich das Vergnügen nicht entgehen und lud den „Residenzler“ im Rahmen seiner Soiree-Reihe „Kultur zur Teezeit“ in den Prinzenhof ein.

Ein Feuerwerk der guten Laune und der verschmitzt vorgetragenen Sprachakrobatik prasselte aufs befreit auflachende Publikum nieder. Frank Suchland punktete vor allem mit schelmigen Zwei- und Vierzeilern, doch auch Erich Kästner durfte nicht fehlen. Von ihm gab es eine gereimte Theaterkritik („Hamlets Geist“), die vor Hohn und Spott nur so triefte.

Frank Suchland, von Stefan Winkelhake am E-Piano musikalisch kongenial begleitet, stellte sich zudem der Herausforderung aus den abwegigsten Vorgaben Zweizeiler zu erschaffen. Selbst Rasputin blieb nicht verschont: „Obama halt den Abstand ein, ras‘ Putin bloß nicht hinten rein!" Von Karl-Heinz Thenhart

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