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Romantisches Konzert mit „Es-war-einmal-Stimmung“

Bückeburg / Sinfonieorchester der Schaumburger Landschaft Romantisches Konzert mit „Es-war-einmal-Stimmung“

Drei große Namen des 19. Jahrhunderts zieren das Programmheft beim nächsten Jahreskonzert des Sinfonieorchesters der Schaumburger Landschaft: Werke von Engelbert Humperdinck, Carl Reinecke und Felix Mendelssohn Bartholdy werden am Sonnabend, 28. September, 19 Uhr im Ratssaal der Stadt Bückeburg, sowie am Sonntag, 29. September, 17 Uhr in der Klosterkirche in Wennigsen zu hören sein.

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Das Sinfonieorchester entführt in die Epoche der Romantik.

Quelle: pr.

Bückeburg.  Humperdincks Oper „Hänsel und Gretel“ gehört nach wie vor zu den beliebtesten in Deutschland und erklingt in vielen Opernhäusern regelmäßig zur Weihnachtszeit. Dass die wunderbare Komposition auch in die goldenen Herbstzeit bestens hineinpasst, möchten die Musiker unter der Leitung von Siegfried Westphal bei ihren beiden Konzerten zeigen, indem sie das Vorspiel der Kinderoper zum Besten geben.

 Reinecke soll im Programm eine Art Verbindung zwischen Mendelssohn und Humperdinck darstellen, heißt es in einer Ankündigung des Jahreskonzerts. „Zum einen war Carl Reinecke von 1860 bis 1895 als Gewandhauskapellmeister einer der Nachfolger Mendelssohn-Bartholdys in Leipzig, zum anderen greift er in einigen seiner Werke märchenhafte Stoffe auf, die ihn damit in die Nähe der neudeutschen Schule um Engelbert Humperdinck und seinen Schüler Siegfried Wagner rücken.“ Zu hören ist sein Konzert für Flöte mit Orchester in D-Dur, als Solist tritt Arndt Jubal Mehring auf. Das dreisätzige Werk ist in einer „orchestralen ,Es-war-einmal-Stimmung‘“ geschrieben, „in dem der 84-jährige Carl Reinecke 1908 noch einmal träumerisch-verklärt in die deutsche Romantik zurückblickt“.

 Zuletzt erklingt MendelssohnsSinfonie Nr. 5. Diese entstand ursprünglich eigentlich als zweite Sinfonie. Das Werk sei anfangs aber weniger bejubelt worden als zum Beispiel die „Italienische“ oder die „Schottische“ und sei deshalb erst später veröffentlicht und mit der Nr. 5 versehen worden. „Stilistisch zeigt die Sinfonie eine für Mendelssohn ungewohnte Strenge der Gedanken und starke Zurückhaltung in allem Lyrischen.“

 Der Eintritt zu den Konzerten ist frei, um Spenden wird gebeten. kle

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