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Stilvolles Programm mit Kai Kupschus

Bückeburg / Orgel-Konzert Stilvolles Programm mit Kai Kupschus

Gepflegte Spielkultur und musikalisch-technisches Können hat der nicht nur in unserem Kreis bekannte Kai Kupschus am Sonnabend bei der Orgelmusik zur Einkehr in der wegen des herrlichen Frühlingswetters gut besetzten Stadtkirche gezeigt.

Bückeburg (dis). Diese Tugenden offenbarten sich gleich zu Beginn bei der Wiedergabe von Dietrich Buxtehudes „Toccata in F“, „Bux WV 157“, deren vielschichtige Struktur durch eine nuancenreiche Registrierung geschickt verdeutlicht wurde. Mit einem geschmackssicheren Vortrag von Felix Mendelssohn-Bartholdys Orgelsonate Nr. 6. d-moll, op. 65/6 – über „Vater unser im Himmelreich“ – entfaltete das heimische Talent durchaus auch dramaturgische Qualitäten.

Die flüssige Ausführung ließ auf sorgfältige Vorbereitungen schließen, und so kam es zu phantasievollen und lebendigen Auseinandersetzungen mit dem Meister.
Später gewann der nicht nur im Umkreis geschätzte Künstler die Zuhörer mit der Aufführung von Johann Sebastian Bachs „Toccata und fuge d-Moll“, BWV 565, abermals für sich. Sicherheit in Rhythmus und Tempo bestimmten den Spielverlauf. Mit der „Toccata und Fuge“ d-moll, BWV 565, endete eine anregende Matinée.

Die von Kupschus apart vorbereitete Anlage des Praeludiums und die tonlich immer neu beleuchtete Fuge kamen klar gegliedert daher. Jedes Stück erhielt auf diese Weise sein angemessenes Kolorit, Tempo und obendrein erleuchtende Binnensteigerungen. Nach gebührendem Dank für die Ausführungen wurde das Auditorium noch einmal belohnt: mit herrlich warmen Lüften und zum Spazierengehen anregenden Düften.

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