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Töne aus der stilistischen Schnittmenge

Kultur / „Please Spring!“ Töne aus der stilistischen Schnittmenge

„Please spring!“ – ist ihr Name Ausdruck für die Inspiration gewesen, die kreative Quelle, die die beiden jungen Musiker suchen? Oder ist es der Wunsch, dass es für die beiden Franzosen Héloïse Lefebvre (Geige) und Paul Audoynaud an der Gitarre mitten im langen Berliner Winter endlich Frühling werden möge?

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Héloïse Lefebvre und Paul Audoynaud schöpfen Klangbilder.

Quelle: jpw

Lauenau. „Ihre Musik passt zu meinen Bildern“, schickt Thomas Ritter in seinem Kesselhaus in Lauenau dem Konzert voraus – was wohl eher für die Inspiration spricht. Und außerdem, so findet Ritter, entspreche das Konzert wohl im Wortsinn dem, was er mit der Reihe „Klangperlen“ gemeint habe.
Erwartungsvoll eingestimmt erleben die Besucher an den erstmals aufgebauten Tischen von der Bühne her die Fusion zweier unterschiedlicher Musik-Temperamente.
Héloïse Lefebvre sieht und hört man ihre klassische Ausbildung an. Die fünfsaitige Geige beherrscht sie perfekt. Sie verfügt dadurch quasi nicht nur über zwei Instrumente – Bratsche und Geige in einem – sondern hat mit der fünften Saite auch die Chance, ihrem Partner als „Gitarren-Assistentin“ zur Seite zu springen. Audoynauds Formulierung von der ‚Assistentin‘ quittiert sie mit einem hintergründigen Lächeln und lässt beim Treffen in der stilistischen Schnittmenge lieber Töne sprechen.
Audoynaud spielt Gitarre und komponiert, ein wenig blitzt trotz aller rockmusikalischen Schule bei ihm die verspielte Lagerfeuer-Romantik immer wieder auf.
Musikalische Impressionen sind es, eine passgenaue Synthese von Klängen aus Pop und Rock, mit Klassik und Jazz. Experimentelle, ansprechende Klangbilder, die unüberhörbar die eigene Farbe und Prägung tragen.
Das Experiment glückt. Dem Publikum gefällt die Mischung. Es applaudiert zum Schluss begeistert.

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