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Zwei Deutsche in Nigeria getötet

Bestätigung vom Auswärtigen Amt Zwei Deutsche in Nigeria getötet

Das Auswärtige Amt hat den Tod zweier Deutscher in Nigeria bestätigt. Sie seien am vergangenen Wochenende in dem westafrikanischen Land ums Leben gekommen, sagte ein Sprecher am Mittwoch.

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Das Auswärtige Amt hat am Mittwoch bestätigt, dass zwei deutsche Ingenieure in Nigeria erschossen wurden.

Quelle: dpa / Symbolfoto

Berlin . Die deutsche Botschaft in Abuja bemühe sich um Aufklärung und stehe in engem Kontakt mit den nigerianischen Behörden. Nach einem Bericht der "Ostsee-Zeitung" wurden die beiden Ingenieure aus Mecklenburg-Vorpommern am Samstag bei einem Motorrad-Ausflug von Unbekannten erschossen. Die beiden arbeiteten demnach seit Jahren für das Bauunternehmen Julius Berger in Nigeria.

Ende Oktober waren zwei Mitarbeiter desselben Unternehmens im Süden Nigerias angegriffen worden. Einer der beiden wurde getötet, der zweite wurde entführt. Er kam wenige Tage später frei.

Im Süden Nigerias sind Entführungen von Ausländern keine Seltenheit. Die Verschleppten kommen häufig gegen Lösegeldzahlungen wieder frei. Im Norden des Landes ist die Islamistengruppe Boko Haram aktiv, die in der Vergangenheit wiederholt Ausländer entführte, darunter im Januar 2012 einen deutschen Bauingenieur. Der Mann wurde Wochen später bei einer missglückten Befreiungsaktion getötet.

Im Juli wurde ein Deutscher im nordöstlichen Staat Adamawa verschleppt. Er befindet sich nach Angaben von Boko Haram in den Händen der Islamisten. Das Unternehmen Julius Berger International ist seit 1965 in Nigeria aktiv. Es beschäftigt nach eigenen Angaben 600 Mitarbeiter in dem westafrikanischen Land und ist im Hoch- und Tiefbau sowie bei Gas-, Öl- und Infrastrukturprojekten aktiv.

afp

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