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Drei Festnahmen bei Anti-Terror-Einsatz

Einsatz bei Paris Drei Festnahmen bei Anti-Terror-Einsatz

Bei dem Anti-Terror-Einsatz im Norden von Paris sind drei Verdächtige festgenommen worden. Eine Frau hatte sich selbst in die Luft gesprengt, wie Polizisten am Mittwoch sagten. Ein Verdächtiger sei nach wie vor in der von der Polizei belagerten Wohnung im Pariser Vorort Saint-Denis verschanzt.

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In Saint-Denis haben sich Personen in einer Wohnung verschanzt. Es kam zu heftigen Schusswechseln.

Quelle: dpa

Paris. Unklar war aber zunächst, ob sich das 28-jährige Mitglied der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) auch tatsächlich in der Wohnung im Pariser Vorort Saint-Denis befand.

Bei dem Einsatz im Pariser Vorort Saint-Denis wurden am frühen Mittwochmorgen drei Polizisten verletzt, wie aus Ermittlerkreisen verlautete. Laut Ermittlern und Zeugen kam es zu heftigen Schusswechseln. Es gab zwei Festnahmen.

Laut Ermittlern waren unter anderem Polizisten der Eliteeinheit Raid im Einsatz. Eine Person verschanzt sich nach wie vor in der Wohnung.

Nach Angaben des Bürgermeisters von Saint-Denis, Didier Paillard, wurde der öffentliche Nahverkehr in dem Gebiet gestoppt. Die Wohnung liege "im Herzen" von Saint-Denis. Sämtliche Schulen sollten am Mittwoch geschlossen bleiben. Eine Anwohnerin sagte der Nachrichtenagentur AFP, sie habe "Schüsse gehört, 'Bumm'-Geräusche wie Granaten und dann immer wieder Schüsse".

In Saint-Denis im Norden von Paris befindet sich die Fußballarena Stade de France, die eines der Ziele der Anschläge war. Die Polizei fahndet nach mindestens einem flüchtigen Verdächtigen, dem 26-jährigen Salah Abdeslam. Nach ihm wird auch in Belgien gesucht. Am Dienstagabend tauchte ein Video auf, das auf einen möglichen weiteren flüchtigen Attentäter hindeutet.

Berichte über einen zweiten Toten hat die französische Polizei bisher noch nicht bestätigt. 

afp

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