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Mann tötet acht Menschen in Edmonton

Kanada unter Schock Mann tötet acht Menschen in Edmonton

In der zentralkanadischen Stadt Edmonton hat ein Mann wohl acht Menschen und anschließend sich selbst getötet. Die Stadt steht nach dem schlimmsten Verbrechen seit mehr als 50 Jahren unter Schock. Die Hintergründe der Tat sind völlig unklar.

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In diesem Haus in Edmonton entdeckte die Polizei sieben Tote.

Quelle: rtr

Edmonton. Ein Mann hat in der zentralkanadischen Stadt Edmonton acht Menschen und dann sich selbst erschossen. Es handele sich ersten Ermittlungen zufolge um einen "tragischen Vorfall von häuslicher Gewalt", sagte der Sprecher der Polizei in Edmonton, Rod Knecht, am Dienstag (Ortszeit) bei einer live im Fernsehen übertragenen Pressekonferenz. "Es ist ein tragischer Tag für Edmonton. Wir sind in Gedanken bei den Bewohnern, während wir alle versuchen, mit diesem sinnlosen Massenmord von acht Menschen klar zu kommen."

Bei den Toten handelt es sich um vier Frauen, zwei Männer, zwei Kinder - ein Mädchen und ein Junge - sowie den mutmaßlichen Täter. Sie waren an drei verschiedenen Orten in den benachbarten Städten Edmonton, der Hauptstadt der kanadischen Provinz Alberta, und Fort Saskatchewan gefunden worden. Nähere Informationen zu Opfern und Täter wollte die Polizei zunächst nicht bekanntgeben. Bei dem Vorfall handelt es sich nach Behördenangaben um das schlimmste Verbrechen in der Stadt mit rund 700 000 Einwohnern seit mehr als 50 Jahren.

Die Beamten hatten am Montagabend (Ortszeit) zunächst eine tote Frau "mittleren Alters" in einem Haus in Edmonton entdeckt. Wenig später kontrollierte die Polizei ein weiteres Haus, nachdem sie alarmiert worden war, weil ein Mann suizidgefährdet sei. Beim ersten Besuch in dem Haus schien alles normal, bei einem zweiten kurz darauf entdeckten die Beamten dann jedoch sieben Tote - zwei Männer, drei Frauen und zwei Kinder. In der Nacht fanden die Polizisten dann den mutmaßlichen Täter, den als selbstmordgefährdet gemeldeten Mann, erschossen in einem Imbiss in Fort Saskatchewan. Er habe sich ersten Ermittlungen zufolge selbst umgebracht, sagte Polizeisprecher Knecht. "Die Vorfälle scheinen nicht zufällig, und es besteht keine Gefahr für die Öffentlichkeit." 

dpa

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