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Ebola-Verdacht auf Kreuzfahrtschiff

5000 Passagiere sitzen fest Ebola-Verdacht auf Kreuzfahrtschiff

Die Ebola-Angst hat Passagieren eines US-Kreuzfahrtschiffs den Karibik-Urlaub verdorben. Weil auf dem Schiff eine Krankenschwester ist, die mit dem Ebola-Patienten in Texas zu tun hatte, dürfen die bis zu 5000 Touristen nicht von Bord gehen.

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Die "Carnival Magic" befindet sich wegen Angst vor Ebola auf Irrfahrt durch Karibik

Quelle: rtr

Mexiko-Stadt. Wegen der Angst vor Ebola ist ein Kreuzfahrtschiff auf einer Irrfahrt durch die Karibik. An Bord der "Carnival Magic" befindet sich eine Frau, die als Krankenhausangestellte in den USA mit Ebola-Proben in Kontakt gekommen sein soll. Am Freitag erhielt das Kreuzfahrtschiff keine Erlaubnis, die mexikanische Insel Cozumel nahe dem Badeort Cancún anzulaufen. Am Tag zuvor wiesen bereits die Behörden im benachbarten Belize die "Carnival Magic" ab.

Zuletzt hatte das Kreuzfahrtschiff am 15. Oktober in Honduras festgemacht. Es werde nun direkt in die Vereinigten Staaten zurückkehren, um pünktlich am Sonntag wieder in Galveston im US-Bundesstaat Texas anzukommen, teilte das Unternehmen Carnival Cruise Lines am Freitag mit.

US-Außenminister John Kerry hatte wegen des Falls am Donnerstag mit dem Premierminister von Belize, Dean Barrow, telefoniert. Die USA hätten gehofft, dass die Frau von Bord und zurück nach Hause kommen könne, teilte das State Department in Washington mit. Das sei aber leider nicht der Fall gewesen. Die Frau zeigt laut dem Unternehmen keine Symptome und steht unter Quarantäne. Die "Carnival Magic" bietet demnach Platz für rund 5000 Passagiere und Besatzungsmitglieder.

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