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Zachi Noy: „Lustig, traurig, tollpatschig“

„Promi Big Brother“ Zachi Noy: „Lustig, traurig, tollpatschig“

Von „Eis am Stiel“ zu „Promi Big Brother“: Der israelische Schauspieler spricht im Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland über seine Paraderolle und schlechte Erfahrungen beim „Supertalent“.

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Lieber Sekt als Selters: Zachi Noy genoss den Wiener Opernball 2011.

Quelle: imago stock&people

Hannover. Zachi Noy kann den Startschuss im Promi-Container gar nicht mehr abwarten. Vor dem Einzug am Freitagabend (20:15 Uhr, Sat.1) sprach er mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland über sein Markenzeichen und den Fluch der Rolle aus dem Kultfilm „Eis am Stiel“.

Ihr Markenzeichen ist es, der Dicke aus „Eis am Stiel“ zu sein, wie Sie sich selbst einmal vorgestellt haben. Leiden Sie manchmal unter diesem Image, würden Sie gerne mal eine ganz andere Rolle spielen?

„Eis am Stiel“ war ein Segen. Die Filme machten mich zum Kult, kann man sagen. Die Rolle des dicken Johnny war einfach grandios. Das Publikum liebt diese Rolle. Ich habe aber auch eine ganze Menge an anderen internationalen Filmen gedreht. So stand ich zum Beispiel mit Melanie Griffith, Rock Hudson, Shirley Winters und Robert Mitchum in internationalen Filmproduktionen vor der Kamera. Ich bin bereit für gute Rollen. Ich kann nicht nur Clowns spielen, sondern auch gestörte Psychopaten. Ein Drama würde mich auch interessieren.

Die Sexklamotte „Eis am Stiel“ war prägend für eine ganze Generation Pubertierender. Wie haben die Filme Ihr eigenes Aufwachsen geprägt?

Ich war damals ein junger Mann. Aufgrund meiner Körperfülle hatte ich natürlich Komplexe. Die Frauen konnten das gar nicht verstehen. Sie mochten mich auch als Dicken.

Als Sie 2010 bei „Das Supertalent“ auftraten und ausgebuht wurden, beschwerten Sie sich danach, dass Sie nur vorgeführt wurden. Weshalb machen Sie nun bei einem Reality-Format mit, das die Teilnehmer ähnlich vorführt?

Sie verstehen wohl nicht, wie das heutzutage in dem Geschäft läuft. Man muss im Gespräch sein, um weiterhin im Geschäft zu sein. Die Szene hat sich total geändert. Wer im TV zu sehen ist, ist gefragt. „Promi Big Brother“ ist ein ehrliches Format, in dem es um Charakter geht. Ich freue mich auf dieses Projekt sehr. Das können Sie doch mit dem scheußlichen „Supertalent“ gar nicht vergleichen. Ich hatte damals auch überhaupt keine Ahnung, welches Format das überhaupt ist.

Wollen Sie im Big Brother Haus wieder die Rolle des ulkigen Schwergewichts spielen, oder das Publikum überraschen?

Ich werde der Zachi sein, der ich bin. Lustig, traurig, tollpatschig, anhänglich. Ich kann es schon gar nicht mehr erwarten, bis diese Show los geht und hoffe, dass ich dem Publikum gefalle.

Sie sind israelischer Schauspieler, weshalb zieht es Sie ins deutsche Fernsehen?

Ich habe große Erfolge hier gefeiert, und das Publikum hat mich nach so vielen Jahren immer noch lieb. Das rührt mich. Ich glaube, dass ich in Deutschland noch großes Potenzial habe, und das möchte ich gerne ausschöpfen. Ich bin zwar schon 64 Jahre alt, aber ich liebe die Kamera.

Von RND/Nina May

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