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13400 Schaumburger Arbeitspendler

IHK-Studie 13400 Schaumburger Arbeitspendler

Ob mit dem Auto, mit der Bahn oder mit dem Bus: Mehr als 13.400 Schaumburger haben sich im vergangenen Jahr werktags auf den Weg zu ihrer Arbeitsstätte gemacht.

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 Mehr als 13.400 Schaumburger nutzen werktags die S-Bahnen und das Auto, um zu ihrem Arbeitsplatz zu kommen. Der Landkreis liegt damit bei den Pendlern weit vorn im Kammerbezirk der IHK.

Quelle: rg

Landkreis. Der Landkreis hat damit eine der höchsten Pendlerquoten im Bezirk Hannover der Industrie- und Handelskammer (IHK) Hannover. Auch in Niedersachsen belegt Schaumburg damit einen vorderen Platz. Die IHK Hannover hatte in einer Studie ermittelt, wie viele sozialversicherungspflichtig Beschäftigte täglich pendeln.

 Besonders viele der Schaumburger Auspendler machten sich auf den Weg in die Region Hannover. Allein für die Landeshauptstadt wies die Statistik einen Wert von 110.000 Männern und Frauen aus. Die gesamte Region hat indessen einen Einpendlersaldo von knapp 60.000. Dabei sind insbesondere Gemeinden mit einem ansässigen Großunternehmen wie etwa Großburgwedel als Rossmann-Zentrale starke Zugpferde.

 „Im Falle Schaumburgs kommen mehrere Faktoren zusammen: Ländlicher Raum zum Leben und Wohnen sowie die verkehrsgünstige Lage in der Nähe der Landeshauptstadt als Ballungsraum“, nennt Martin Wrede, Leiter der IHK-Geschäftsstelle in Stadthagen zwei Gründe. „Hannover zieht als Sitz großer Verwaltungen und Industriebetriebe natürlich Arbeitskräfte aus dem Umland“, so der Experte weiter. Ähnliches gelte für die Region Ostwestfalen, wenngleich im verminderten Ausmaß.

 „Grundsätzlich ist dies auch normal für Ballungszentren und ihre Umgebung. Hierdurch konnten in der Vergangenheit aufgetretene Arbeitsplatzverluste in Schaumburg mit kompensiert werden“, sagt Wrede. Auch dieser Aspekt belege die vitale Bedeutung einer leistungsfähigen Verkehrsinfrastruktur für Schaumburg.

 Im Kreisvergleich lag die Gemeinde Auetal bei den Auspendlern unangefochten an der Spitze. Fast 1500 Männer und Frauen verließen die Gemeinde, um ihr Geld zu verdienen. Auf Platz zwei rangierte Hagenburg mit 1232 Auspendlern, gefolgt von der Stadt Rodenberg mit fast 1000 Betroffenen. Einzig in Stadthagen und in Bad Eilsen gab es der IHK-Erhebung zufolge weitaus mehr sozialversicherungspflichtige Jobs als gemeldete Arbeitnehmer. Während es in der Kreisstadt 2400 Einpendler waren, hat die Industrie- und Handelskammer für den Kurort einen Wert von 352 ermittelt.

 Schaumburg ist im Weserbergland mit seinem negativen Pendlersaldo keine Ausnahme. Für Hameln-Pyrmont ermittelten die Experten knapp 3100 Arbeitnehmer, die den Landkreis verlassen, in Holzminden waren es rund 3500, in Nienburg mehr als 8200.

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