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135 Arbeitslose mehr im Landkreis

Schaumburg 135 Arbeitslose mehr im Landkreis

Nach zwei Monaten mit einer positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt hat es im August wieder mehr Frauen und Männer in Schaumburg ohne Job gegeben.

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Landkreis. Nach Angaben der zuständigen Agentur für Arbeit in Hameln stieg die Zahl der Betroffenen im Vergleich zum Vormonat um 135 auf 5374. Die Quote kletterte damit um 0,1 Punkte auf 6,7 Prozent. Den größten Anstieg gab es in der Altersgruppe der 15- bis 20-Jährigen.

Im Bereich der Stadthäger Geschäftsstelle der Agentur für Arbeit kletterte die Zahl der Arbeitslosen um 114 auf fast 4000. Die Quote für August lag damit bei 6,6 Prozent. Trotz dieses Anstiegs sind im Vergleich zum Vorjahresmonat 263 Männer und Frauen weniger ohne Job. Im August 2014 lag die Arbeitslosenquote bei 7,1 Prozent. Zum Bereich der Stadthäger Geschäftsstelle gehören die Städte Stadthagen und Bückeburg sowie die Samtgemeinden Sachsenhagen, Nienstädt, Niedernwöhren, Rodenberg und Nenndorf.

Auch im Bereich der Rintelner Geschäftsstelle waren im August etwas mehr Männer und Frauen als noch im Juli ohne Job, die Zahl kletterte um 21 auf 1401. Die Arbeitslosenquote lag bei 7,1 Prozent. Wie in Stadthagen bedeutet dies jedoch eine Entspannung bei den offiziell als arbeitslos Ausgewiesenen. Im August 2014 gab es 1461 Betroffene . Die Quote lag damals bei 7,5 Prozent.

Besonders stark war der Abstieg in der Gruppe der 15- bis 20-Jährigen. Die Experten verzeichneten in diesem Bereich einen Zuwachs von 96 Betroffenen, sodass Ende August junge 216 Schaumburger ohne Job bei der Agentur registriert waren.

Als Hauptursache für diese Entwicklung geben die Experten der Agentur für Arbeit die „vorübergehende Sucharbeitslosigkeit junger Menschen“ an. Hintergrund sei, dass Jugendliche im Sommer ihre Ausbildung beenden und anschließend einen Job suchen. „Die Phasen nach Beendigung der Ausbildungen, die Übernahme oder eben Nichtübernahme der jungen Menschen beobachten wir sehr aufmerksam. Erfreulicherweise ist der Trend erkennbar, dass Unternehmen zunehmend dazu übergehen, ihre frisch ausgebildeten Fachkräfte direkt in Beschäftigung zu übernehmen“, so Ursula Rose, Geschäftsführerin bei der Agentur für Arbeit Hameln zur aktuellen Entwicklung.

„Die gestiegenen Stellenmeldungen geben auch jungen Fachkräften Perspektiven. Ich gehe deshalb davon aus, dass sich die derzeitige saisonale Arbeitslosigkeit der jüngeren Menschen in den nächsten Monaten zügig abbaut.“

Parallel zu der Zahl derjenigen, die von der Behörde als arbeitslos erfasst waren, stieg auch die Zahl der Unterbeschäftigten. Im August waren fast 6000 Schaumburger in dieser Rubrik erfasst. Die Quote kletterte damit um 0,1 Punkte auf 8,3 Prozent. Zu den Unterbeschäftigten gehören nicht nur die 5374 Arbeitslosen, sondern auch Männer und Frauen ohne Job, die an einer Weiterbildung oder sogenannten Arbeitsgelegenheiten teilnahmen, den Gründungszuschuss bezogen oder andere Programme der Agentur für Arbeit durchliefen.

Im gesamten Hamelner Agenturbezirk, zu dem außer Schaumburg auch die Landkreise Hameln-Pyrmont und Holzminden gehören, stieg die Arbeitslosenzahl um 249 auf rund 13.700. Dies bedeutet einen Zuwachs im Vergleich zum Vormonat von fast 250. Gegenüber Juli 2014 waren damit jedoch 650 Männer und Frauen weniger ohne Job gemeldet. bes

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