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20 Prozent mehr Auszubildende im Handwerk

Landkreis / Bilanz 20 Prozent mehr Auszubildende im Handwerk

Während im übrigen Niedersachsen die Unternehmen mit einem Mangel an geeigneten Lehrlingen zu kämpfen haben, ist die Situation in Schaumburg weitaus entspannter. Auch die in anderen Landkreisen zu beobachtende Zunahme an frühzeitig aufgelösten Ausbildungsverträgen ist für die Betriebe in der Region kaum ein Thema. „Ich gehe davon aus, dass diese Zahl bei unter fünf Prozent bleibt“, gibt sich Fritz Pape, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Schaumburg, zuversichtlich.

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In Schaumburg ist die Zahl der Ausbildungsverträge in vielen Bereichen angestiegen.

Quelle: pr.

Landkreis. Auch Martin Wrede, Leiter der IHK-Geschäftsstelle in Stadthagen, sieht eine positive Situation, auch wenn er „noch bis Ende des Jahres mit Bewegung in diesem Bereich rechne“.

 Die Agentur für Arbeit Niedersachsen/Bremen hatte jüngst gemeldet, dass etwa 11600 Ausbildungsplätze in den beiden Bundesländern noch unbesetzt sind. Das sind der Behörde zufolge 2600 Stellen mehr als noch vor einem Jahr. Für Schaumburg können die Vertreter der Handwerkerschaft und der Industrie- und Handelskammer indes eine positive Entwicklung vermeldet. „Wir haben im IHK-Bereich im Vergleich zu 2013 eine Zunahme der gemeldeten Ausbildungsverträge von 5,6 Prozent“, sagt Wrede. So stieg die Zahl von 441 auf 476. Andere Gebiete im Kammerbezirk Hannover haben hingegen deutliche Einbußen zu verkraften. „Allerdings handelt es sich dabei um eine für Schaumburg typische Wellenbewegung“, schränkt Wrede ein, da nicht von allen Unternehmen jährlich neue Ausbildungsverträge abgeschlossen werden.

 Noch besser als bei der IHK fällt die Zwischenbilanz bei der Handwerkskammer aus. „Wir haben 20 Prozent mehr Ausbildungsverträge abgeschlossen als noch vor einem Jahr“, freut sich Geschäftsführer Pape. Insbesondere im Bereich Klima, Heizung und Sanitär gebe es so viele Lehrlinge wie seit Jahren nicht mehr.

 Doch nicht nur das freut ihn, auch dass nur ein vorher angebahnter Kontrakt nicht angetreten worden ist und ein Lehrling seinen Vertrag während der Probezeit aufgelöst hat, seien ermutigende Zahlen.

 „Die Gründe für diese Werte sind in der großen Informationsbandbreite für Jugendliche wie dem Bildungsbüro, dem SN-Projekt ,Mein Weg‘, den Lehrstellen-Börsen und den Infotagen in den Schulen zu suchen“, so Pape weiter. „Darüber hinaus ist die Unternehmenslandschaft in diesem Fall ein weiterer Vorteil.“ Schließlich gebe es in den kleinen und mittleren Betrieben einen direkten Kontakt zwischen Nachwuchs und Ausbildern. „Die Betriebe können so schnell und einfach bei Problemen gegensteuern.“

 Grundsätzlich gibt es Wrede und Pape zufolge noch einige freie Ausbildungsplätze, wobei nach Aussage des IHK-Geschäftsstellenleiters der Bedarf in den einzelnen Branchen unterschiedlich sei. „Die Industrieunternehmen sind weniger stark auf der Suche.“ Einige Firmen sind zudem auf der Suche nach Bewerbern für das Jahr 2015. „In der Industrie sowie bei Banken und Versicherungen ist dies häufig der Fall.“ Gastronomische Betriebe und Unternehmen aus den Bereichen Handel und Dienstleistungen seien hingegen bei der Lehrlingssuche später dran. bes

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