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300 Tonnen Scherben täglich

Tag des Energiesparens 300 Tonnen Scherben täglich

Morgen ist der internationale Tag des Energiesparens. Auch für die Ardagh Group in Obernkirchen ist ein sorgfältiger Umgang mit Ressourcen bereits seit Jahren nach eigenen Angaben ein wichtiges Anliegen.

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Quelle: pr.

Obernkirchen. Eine Reihe von Projekten, Energiesparmaßnahmen und Optimierungen sorge bereits dafür, dass die Glashütte nachhaltig und erfolgreich das Einsparpotenzial nutzt.

Jedes Jahr sollen Politik, Unternehmen und Verbraucher am Tag des Energiesparens daran erinnert werden, dass der Schutz der Ressourcen ein wichtiger Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz ist. Auch das Glaswerk in Obernkirchen nimmt dieses Thema nach eigenem Bekunden ernst.

Zum Beispiel ist der Standort, wie auch alle anderen Glashütten der Ardagh Group, seit 2012 gemäß ISO 50.001 Norm zertifiziert und kann somit ein effizientes Energiemanagementsystem vorweisen. Das Ziel dieser internationalen Norm ist es, die Energieeinsparpotenziale zu entdecken, CO2-Emissionen zu verringern und den Energieverbrauch zu reduzieren.

Dafür hat die Ardagh Group eine Software eingeführt, die alle wichtigen Daten wie Betriebsparameter, Energieverbrauch in Echtzeit erfasst und die Energieflüsse im Werk transparent macht. So lassen sich wichtige Einsparpotenziale erkennen und Maßnahmen ableiten.

Erst 2012 investierte die Ardagh Group massiv in ihren Standort in Obernkirchen. Dort wurde eine neue Schmelzwanne für mehrere Millionen Euro gebaut, die eine alte, energieintensive Schmelzwanne ablöste. Dadurch konnte das Werk den Energieverbrauch bei dieser Glaswanne um 20 Prozent senken.

Zur Veranschaulichung: Mit der eingesparten Energiemenge lassen sich rund 1100 Haushalte dauerhaft mit Strom und Wärme versorgen. Für eine effiziente Energienutzung werden im Werk in Obernkirchen darüber hinaus regelmäßig alte Maschinen gegen leistungsfähigere und zugleich sparsamere Modelle ausgetauscht.

Als einer der umweltfreundlichsten Verpackungsarten trägt Glas als Werkstoff bereits einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz bei. Das liegt zum Beispiel daran, dass Glas zu einem hohen Anteil aus recycelten Wertstoffen besteht. In Obernkirchen beträgt dieser Anteil beispielsweise 60 Prozent.

Eine hohe Scherbenquote reduziert die benötigte Schmelzenergie und auch den Anteil an anderen Rohstoffen wie Sand, Kalk und Soda. Durch das Recyceln können also auch Verbraucher helfen, Energie zu sparen. Die Scherben kommen übrigens immer aus der Region. Allein im Landkreis Schaumburg stehen den Bewohnern 180 Altglascontainer zur Verfügung.

Je mehr Altglas hier also recycelt wird, desto mehr hat auch die Glashütte davon. Täglich benötigt das Glaswerk in Obernkirchen übrigens über 300 Tonnen Scherben. Aber nicht nur Altglas, auch Sand kommt beispielsweise aus der Nähe: nämlich aus dem Raum Bielefeld.  vin

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