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900 Tonnen Weizen auf der Weser

Beverungen verhandelt mit Schiffern 900 Tonnen Weizen auf der Weser

„Was für ein schöner Anblick“, hat sich unser Leser Hans-Joachim Schadow gefreut, als er das 85 Meter lange Binnenschiff „MS Alfons“ unter Weserbrücke durchfahren sah. Es war unterwegs in Richtung Beverungen, um 900 Tonnen Weizen vom dortigen Lagerhaus zu übernehmen. Der aktuell stabil hohe Wasserstand der Weser macht es möglich. Und so ein Anblick könnte sich bald wieder bieten.

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Die „MS Alfons“ unter der Rintelner Weserbrücke auf dem Weg nach Beverungen: Der selten gewordene, früher normale Anblick eines Binnenschiffes entzückt heute den Betrachter.

Quelle: pr.

Rinteln/Beverungen. „Wir verhandeln im Moment täglich mit Schiffsraumanbietern“, sagt Martin Warburg, Niederlassungsleiter im Lagerhaus Beverungen, das zur Volksbank Dransfeld gehört. „Wir hätten 20.000 bis 30.000 Tonnen zu verschiffen, und die ,MS Alfons‘ hat immerhin schon mal 900 Tonnen mitgenommen. Aber es ist leider schwer, kurzfristig ein Schiff zu bekommen. Die Zahl der Schiffe auf der Weser hat stark abgenommen, viele Eigner sind inzwischen alt und hören auf.“

Warburg erklärt, dass mindestens 2,20 Meter Wasserstand sein müssten, damit so ein Frachtschiff in Beverungen problemlos an einer 90 Meter breiten Stelle des Flusses wenden und 800 bis 1000 Tonnen Ladung aufnehmen kann. „Bei der ,MS Alfons’ haben wir das Wasser- und Schifffahrtsamt Hannoversch Münden sogar noch um Ablass aus der Edertalsperre für 20 Zentimeter mehr Pegelhöhe gebeten.“

In Beverungen werden Raps nach Hamm und Weizen wie bei der „MS Alfons“ nach Brake an der Unterweser verschifft – oder normalerweise auf Lastwagen verladen. Aber der Vorteil der Schiffe ist groß. Warburg: „Ein Umschlagsvorgang, ein Beleg, dann ist alles abgewickelt, statt 30 Lastzüge für die Straße abzufertigen.“ Und die Umwelt werde auch noch geschont.

„Aber das geht nur im Winter, und im Moment ist wegen des Schnees und Tauwetters an der Oberweser noch länger mit einem hohen Wasserstand zu rechen.“

Auch bei der Schleuse in Hameln war die Freude groß, mal wieder ein größeres Schiff auf Durchfahrt zu haben: Erst Richtung Beverungen und zurück Richtung Minden und weiter nach Brake. Eine Anmeldung solcher Transporte ist nicht nötig, wenn sie keine Wasserunterstützung aus der Edertalsperre brauchen, wie zum Beispiel bei den Maschinentransporten einer nordhessischen Firma.

dil

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