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Alter als Chance

Landkreis / Netzwerktreffen Alter als Chance

Zahlreiche Fachvorträge haben bei der jüngsten Auflage des Netzwerktreffens der Koordinierungsstelle „Frau und Wirtschaft“ im Mittelpunkt gestanden.

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Vertreter aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft diskutieren angeregt über die Chancen älterer Arbeitnehmer und die Herausforderungen für Unternehmen.

Quelle: pr.

Landkreis. In den Berufsbildenden Schulen in Holzminden diskutierten Vertreter aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft über den Stellenwert älterer Arbeitnehmer für die Unternehmen. Dabei rückten die Referenten und Teilnehmer die Chancen für die Betriebe in den Fokus.

 So betonte Sabine Gulfam vom Jobcenter Holzminden, dass die Zahl der Beschäftigung über 50-Jähriger allein von 2001 bis 2011 hierzulande von elf auf 27 Prozent gestiegen sei. Und so stelle sich die Frage: Was passiert erst, wenn sich die sogenannte Baby-Boomer-Generation in den kommenden 15 Jahren aus dem Erwerbsleben verabschiedet?

 Xenia Merkl von der Agentur für Arbeit Holzminden stellt in ihrem Beitrag ein Projekt zur Integration älterer Arbeitsloser vor. Unterstützt wurde sie dabei von Dirk Siegmann, Personalleiter des Leder verarbeitenden Unternehmens Heller Leder aus Hehlen. Dieses hatte die älteren Arbeitslosen eingestellt. „Die drei erfahrenen Ledertechniker, die von einem insolventen Schuhhersteller aus dem Schaumburger Land stammten, waren ein Gewinn für unseren Betrieb“, so der Personalleiter. Er erzählte, dass Fachkräfte dieser Branche schwer zu finden seien; zumal die Ausbildung in der Region schulisch nicht möglich ist. Die neuen Mitarbeiter seien fachlich kompetent, zuverlässig, überaus engagiert und dazu glücklich, eine Arbeitsstelle in der Region gefunden zu haben.

 Ein weiterer Schwerpunkt bei dem Netzwerktreffen war der Bereich Pflege, zumal der Bund ein spezielles Programm für diese Branche aufgelegt hat. Unternehmensvertreter stellten in ihren Reden ihre Ansätze dazu vor.

 Besondere Aufmerksamkeit bekam auch der Workshop „Bindung von Know-how und Wissenstransfer von Jung und Alt“. Am Beispiel von Phoenix Contact berichtete Martin Grosser, Leiter Human Resources, von dem Ziel der Personalpolitik, durch einen moderierten Wissenstransfer Kompetenzen im Unternehmen zu binden. Dies sei aufgrund des demografischen Wandels und des drohenden Mangels an Fachkräften unerlässlich. bes

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