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Am Anfang ging es um Hefe

Wirtschaft in der Region Am Anfang ging es um Hefe

Das gesamte Team sei darin geschult, Innovationspotenzial zu entdecken.Mit offenen Augen durch den Alltag gehen – so lautet nach eigener Einschätzung das Erfolgsgeheimnis der in Bückeburg ansässigen Unternehmensgruppe IGEA, DMS und NFT um Ingenieur Guido Hiller.

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Mit dieser Spezialanfertigung werden Ventile für Lebensmittelverpackungen gefertigt.

Quelle: göt

BÜCKEBURG. Die Unternehmensgruppe besteht aus drei Firmen im Bereich Maschinenbau und einer eigenen Werbeagentur. „Wir haben eine sehr hohe Fertigungstiefe und machen fast alles selber“, erklärt Hiller. Der Ingenieur beschreibt seine Unternehmensgruppe als „unabhängig und reaktionsschnell“.

Gebaut werden Maschinen, die wiederum Produkte herstellen, „mit denen jeder von uns tagtäglich in Berührung kommt“, so Hiller. Die Anlagen werden von Bückeburg in die halbe Welt ausgeliefert – Europa, Asien, Südamerika.

Verbesserungspotenzial sah Hiller vor einigen Jahren beispielsweise bei Verpackungen für Hefeteig. Er entwickelte Frischeventile, die den Druck aus der Verpackung entweichen, aber weder Sauerstoff noch Keime eindringen lassen. Zur Umsetzung dieser Idee gründete Hiller 2012 die Firma NFT.

Bio-Ventile im kommenden Jahr

Das Team entwickelte Maschinen, welche die Ventile herstellen, und Ventilapplikatoren, die das Ventil auf die Folie aufbringen. In diesem Bereich ist die Firma NFT nun Weltmarktführer, sagt Hiller. Im kommenden Jahr will der Unternehmer mit Bio-Ventilen einen noch größeren Markt erschließen, denn „da brennen die Kunden drauf“. Führend ist die Unternehmensgruppe laut Hiller auch bei Maschinen, die Staubsaugerbeutel herstellen.

2017 soll es einen Prototypen für ein Projekt im maschinellen Druck geben – eine „technisch perfekte Lösung“, die es bisher noch nicht gebe. Die Entwicklung will Hiller in Zusammenarbeit mit seinem Lehrstuhl an der Fachhochschule Bielefeld umsetzen, die technische Umsetzung erfolgt dann in Bückeburg.  göt

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Werdegang der Gruppe

1997 startet Guido Hiller mit einem Ingenieursbüro in die Selbstständigkeit. Zwei Jahre später gründet der Stadthäger die Firma IGEA (Ingenieursgesellschaft für Energie- und Automatisierungstechnik), mit der er sich 2001 in der Kreuzbreite in Bückeburg auf 5000 Quadratmetern niederlässt. Die Firma IGEA beschäftigt sich mit Sondermaschinenbau und entwickelt Spezialanfertigungen.

2009 übernimmt Guido Hiller die Firma Rolf Deerberg Maschinenbau und gliedert diese als DMS (Deerberg Mechanical Systems) in die bestehende Unternehmensgruppe ein. Die Fertigungshallen und Bürogebäude werden nach und nach erweitert. 2009 gründet Hiller die Firma NFT (Norddeutsche Fertigungstechnik), die selbst entwickelte Frischeventile entwickelt. Zuletzt investiert Hiller ins Marketing: Mit „Zündende Ideen“ holt sich die Unternehmensgruppe eine eigene Werbeagentur ins Boot. Insgesamt hat die Unternehmensgruppe knapp 50 Mitarbeiter. Der Jahresumsatz beziffert sich auf mehrere Millionen Euro. Etwa die Hälfte des Umsatzes macht die Unternehmensgruppe im Ausland.  göt

 

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