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„An Aktien kommt niemand vorbei“

Stadthagen / Volksbank-Veranstaltung „An Aktien kommt niemand vorbei“

Was können Anleger tun, um aus ihrem Erspartes möglichst viele Zinsen bei verträglichem Risiko herauszuholen? Breit streuen, empfehlen zwei Experten bei der Kundenveranstaltung „Strategien und Märkte“ der Volksbank Hameln-Stadthagen.

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Anlieger sollten ihr Erspartes breit streuen, empfiehlt Finanzexperte Jörg Dahle bei der Kundenveranstaltung der Volksbank Hameln-Stadthagen im Ratskeller.

Quelle: fwi

Von Verena Insinger

Stadthagen. Denn, so die Prognose von Jörg Dahle, Senior Sales und Executive Director bei J.P. Morgan Asset Management, von selbst steigen die Zinsen auf schnell verfügbare Anlagen in nächster Zeit definitiv nicht. Ganz im Gegenteil: Bleibt das Geld auf Tageskonto und Co., werde Erspartes vernichtet. Grund dafür sei die sogenannte finanzielle Repression. Sprich: Auf die Geldeinlagen fallen Steuern sowie die Inflationsrate, derzeit etwa minus zwei Prozent, an. Die Folge ist nach Angaben Dahles ein negativer Realzins. Zeitgleich steigen aber die Lebenserhaltungskosten. Das angelegte Geld werde damit immer weniger wert.

Nutznießer der finanziellen Repression sei Deutschland. Denn die Staatsverschuldung sinke. „Das ist wie ein Soli II“, betont Dahle vor den etwa 180 Zuhörern im Ratskeller. Ein Beispiel: Das liquide Geldvermögen der Deutschen auf Tagesgeldkonten und Ähnlichem betrage derzeit 1,97 Billionen Euro. Bei einer angenommenen Realverzinsung von „nur minus 0,5 Prozent für Bargeld und Einlagen werden jährlich 9,8 Milliarden Euro Geldvermögen in Deutschland vernichtet“. Das entspräche 392-000 VW Golf der aktuellen siebten Generation. Dahle: „Dieses Geld ist einfach weg.“

Die klügere Alternative stellt im Anschluss Olaf Lesemann, Vertriebsdirektor bei der Union Investment Privatfonds GmbH, vor. Er schlägt eine Waage zwischen Rendite und Risiko vor – auf jeden Typ abgestimmt.
Auch den risikoscheuen Volksbank-Kunden zieht er an diesem Abend einen Zahn: „Zur Wohlstandssicherung führt kein Weg an Aktien vorbei.“ Die Vermögensstruktur gehöre aufgeteilt: in liquide Konten wie das Tagesgeld, Ertragswerte wie Sparbriefe, in Substanzwerte wie Aktien und in Sachwerte wie Immobilienfonds.

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