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Arbeitslosenquote sinkt in Schaumburg spürbar

Aufschwung hält an Arbeitslosenquote sinkt in Schaumburg spürbar

Der saisonale Aufschwung am Arbeitsmarkt im Schaumburger Land hat sich im April fortgesetzt. Diese Entwicklung sei durchaus zu erwarten gewesen, bewertete Ursula Rose, Geschäftsführerin der auch für den hiesigen Landkreis zuständigen Agentur für Arbeit in Hameln den aktuellen Trend.

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Landkreis. „Letzte Wiedereinstellungen nach der Winterpause wurden vorgenommen und neue Arbeitskräfte eingestellt“, führte Rose aus.

 Die Zahl der Arbeitslosen in Schaumburg ist demnach im April im Vergleich zum Vormonat um 171 auf nunmehr 5080 Personen gesunken. Die Arbeitslosenquote sank auf 6,4 Prozent, vor genau einem Jahr hatte sie noch 6,7 Prozent betragen. Die aktuelle Quote stelle für einen April „ein außerordentlich gutes Niveau dar“, zeigte sich Rose zufrieden mit der Entwicklung.

 Im Stadthäger Geschäftsstellenbereich der Behörde sank die Zahl der Betroffenen um 86 auf 3738. Damit liegt die Quote Ende April bei 6,2 Prozent. Im Vergleich zum April 2015 hat sich die Situation am Arbeitsmarkt spürbar verbessert. Damals waren noch 6,5 Prozent der Männer und Frauen ohne Job. Der Stadthäger Geschäftsstellenbezirk der Arbeitsagentur umfasst Stadthagen, Obernkirchen und Bückeburg sowie die Samtgemeinden Nienstädt, Lindhorst, Niedernwöhren, Sachsenhagen, Rodenberg und Nenndorf.

 Ähnlich sieht die Entwicklung in Rinteln aus. Bei der dortigen Geschäftsstelle, die außer der Weserstadt auch das Auetal und die Samtgemeinde Eilsen betreut, sind Ende April 1342 Arbeitslose gemeldet, das sind 85 Männer und Frauen weniger als im Vormonat. Die Quote sank damit auf 6,8 Prozent, vor einem Jahr hatte sie hingegen noch bei 7,2 Prozent gelegen.

 Im April ist nicht nur die Zahl der Arbeitslosen in Schaumburg gesunken, auch bei den Unterbeschäftigten registrierten die Statistiker eine Abnahme. So sank die Zahl der Betroffenen von 5953 auf 5794. Dies sind 208 weniger als noch im April 2015. Zu dieser Gruppe gehören nicht nur die offiziell als arbeitslos ausgewiesenen Männer und Frauen, sondern auch die Teilnehmer so genannter arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen. Diese sind unter anderem berufliche Weiterbildungen, Arbeitsgelegenheiten oder Altersteilzeit. Hinzu kommend diejenigen, die einen Gründungszuschuss erhalten.

 Der Bestand an gemeldeten offenen Stellen zeigt sich laut der Statistik mit 1058 stabil. Ende März waren es 1075 gewesen. Im Vergleich zum selben Zeitpunkt des Vorjahres gibt es aktuell 93 offene Stellen mehr.

 Von der gesunkenen Arbeitslosigkeit profitierten laut Rose vor allem bei der Agentur für Arbeit gemeldete Menschen, der Rückgang bei den beim Job-Center registrierten Personen, das heißt vor allem Langzeitarbeitslose, war deutlich geringer. Der Abbau der Arbeitslosigkeit setze sich trotz der Flüchtlingszuwanderung fort, hob die Geschäftsführerin in ihrem Bericht für den Monat April hervor. ssr

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