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Logistik-Branche im Landkreis Auf Spur

Sie gehört seit Jahren zu den Wachstumsfeldern der Wirtschaft in Schaumburg: die Logistikbranche. Die Zahl der Beschäftigten stieg einer aktuellen Erhebung der Industrie- und Handelskammer (IHK) zufolge im Jahr 2014 um 4,8 Prozent. Schaumburg liegt damit weit vorn in Niedersachsen. „Die Logistik ist für den Landkreis ein hochinteressanter Wirtschaftsfaktor“, sagt Martin Wrede.

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Die Autobahn 2 ist einer der Hauptmotoren für die Logistikbranche in Schaumburg. Doch auch der Mittellandkanal und die Schienenverbindungen tragen zum Wachstum bei. 

Quelle: pr.

Landkreis. Schaumburg profitiert dabei nach Aussage des Geschäftsstellenleiters der IHK in Stadthagen von einer „Sandwich-Position“ zwischen den beiden Boomregionen Hannover und Ostwestfalen-Lippe. „Beide Regionen sind sehr dynamische Wirtschaftsräume und bieten entsprechende Aussichten für Unternehmen.“

Zum Beschäftigungsplus der vergangenen Jahre trägt nach Ansicht des IHK-Sprechers jedoch nicht allein die Autobahn 2 bei. Auch die Modernisierungen des Hafens in Berenbusch und der Ausbau des Regioports an der Landesgrenze seien Zugpferde. „Für die hiesigen Unternehmen ist die Lage sehr interessant, zumal auch die Schiene ebenso gute Anbindungen bietet.“ Genau diese sogenannte Triomodalität sei ein wichtiger Baustein.

Nach Einschätzung Wredes ist es essenziell, dass „die Infrastruktur auf einem aktuellen Stand gehalten wird“. Dem Ausbau der Bundesstraße 65 komme dabei eine Schlüsselfunktion zu, wobei die Nebenstrecken nicht aus dem Blick geraten dürfen. „Wir brauchen zudem mehr Lkw-Stellflächen“, fordert der IHK-Sprecher. Insbesondere wenn in Nordrhein-Westfalen ein Feiertag ansteht, in Niedersachsen aber gearbeitet wird, werde der Bedarf deutlich.

Grundsätzlich sei das Investitionsklima in die Infrastruktur in Schaumburg derzeit sehr günstig. „Ich glaube, die Kommunen sind sehr gut aufgestellt. Allerdings muss die Politik bei Projekten schnell die Vorteile erklären“, so der IHK-Experte weiter. Mache sie dies nicht, „bilden sich bisweilen Bürgerinitiativen, weil die Anwohner den Verkehr nicht vor ihrer Haustür wollen“. Denn: „Das Gemeinwohl ist nicht das Ergebnis aus der Addition aller Einzelinteressen.“

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