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Aus für 164 Mitarbeiter bei Melitta

Folien-Produktion wird 2017 geschlossen Aus für 164 Mitarbeiter bei Melitta

Die Fertigung von Haushaltsfolien (Toppits, Albal) am Melitta-Stammsitz in Minden ist bald Geschichte. Die Cofresco-Produktion an der Ringstraße mit aktuell noch 164 Beschäftigten wird bis zum Herbst 2017 geschlossen und komplett nach Polen verlagert. Dies kündigte Jero Bentz, persönlich haftender Gesellschafter und Mitglied der Geschäftsleitung, auf Mitarbeiter-Versammlungen an.

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Minden (mk). Ziel sei es, die internationale Wettbewerbsfähigkeit von Cofresco zu sichern. Zudem werden beim Staubbeutel-Hersteller Wolf PVG die beiden Standorte Exter und Spenge zusammengelegt. Im Detail bedeutet dies eine Schließung des Werkes in Exter mit rund 120 Beschäftigten und die Integration der Produktion bei PVG in Spenge. Hintergrund für diese Maßnahmen ist ein von der Firmenspitze erarbeitetes, breit angelegtes Strategiekonzept mit dem Namen „Melitta 2020“. Damit solle die Gruppe zukunftsfähiger gemacht werden und die Weichen für frisches Wachstum gestellt werden, sagte Bentz.
„Wir haben diese Entscheidungen getroffen, um unser Familienunternehmen langfristig erfolgreich zu machen“, bekräftigte Jero Bentz. „Viele unserer Geschäfte finden auf stagnierenden Märkten statt. Wir müssen uns deshalb an der einen oder anderen Stelle radikal neu aufstellen, Verantwortlichkeiten und Kompetenzen bündeln und ausgewählte Standorte optimieren“, erläuterte der persönlich haftende Gesellschafter, der mit seinem Onkel Stephan Bentz und Volker Stühmeier das Melitta-Schiff steuert.
Bei Cofresco wie auch bei Wolf PVG laufen Gespräche mit dem Betriebsrat über eine „verantwortungsbewusste Umsetzung“, so Bentz weiter. Die Geschäftsleitung stehe in Minden mit der Arbeitnehmervertretung in Verhandlungen über Teilzeitregelungen und den Aufbau einer Transfergesellschaft. Bentz: „Bei rund 100 betroffenen Cofresco-Mitarbeitern sehen wir gutes Potenzial für eine Weiterbeschäftigung in der Gruppe.“
Bei Wolf PVG geht Bentz davon aus, dass die Mehrheit der Betroffenen in Exter das Angebot annimmt, mit nach Spenge zu gehen.

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