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Aus für 230 Jobs bei Schäfers

Gewerkschaft kritisiert Geschäftsführung Aus für 230 Jobs bei Schäfers

Die Neuausrichtung der Backwarensparte der Edeka Minden-Hannover geht auf die Zielgerade. Die Produktion in Kleinenbremen, einst die Keimzelle der Backtochter Schäfer’s, ist bald Geschichte.

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Die Angestellten bei Schäfer’s in Kleinenbremen haben harte Zeiten vor sich.

Quelle: Symbolfoto dpa

Minden/Kleinenbremen. Mit dem Ende der Fertigung am Standort Porta Westfalica mit aktuell rund 300 Beschäftigten werden etwa 230 Arbeitsplätze wegfallen.

 Kleinenbremen bleibt aber Stammsitz von Schäfer’s und dient künftig weiterhin als Verwaltungs- und Logistikzentrum mit einer wichtigen Umschlagfunktion für die Region West, teilt das Unternehmen mit.

 „Diesen Kahlschlag muss man erst mal verdauen“, kommentiert Thorsten Kleile, Gewerkschaftssekretär bei der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Durch bereits erfolgte Umstrukturierungen im Filialgeschäft hatte sich die Edeka in den vergangenen Jahren bereits von vielen Mitarbeitern bei der Bäckerei Schäfer‘s getrennt.

 Dort wurden etwa 139 Filialen an den selbstständigen Einzelhandel oder aber an selbstständige Partner übergeben – oder outgesourct. Diese Maßnahme hatte das Unternehmen Ende 2012 bekannt gegeben. „Edeka liebt halt anscheinend nicht die Mitarbeiter, sondern nur Lebensmittel“, so Kleile weiter.

 Dass es Veränderungen geben solle, war zwar nicht unbekannt, aber mit dieser Dimension habe niemand gerechnet. Auch der Betriebsrat sei im Vorfeld nicht informiert, sondern vor „vollendete Tatsachen“ gestellt worden.

 Derzeit sind nach NGG-Informationen am Standort in Kleinenbremen 333 Kollegen beschäftigt. Inwieweit den gekündigten Angestellten im Unternehmensverbund eine Perspektive geboten werden kann, dürfte fraglich sein. Konkrete Arbeitsplatzangebote gibt es nach Angaben der NGG derzeit nicht. Die Kollegen würden aktuell lediglich dazu befragt, welche Qualifikationen sie besitzen und was sie sich bezüglich eines Wechsels überhaupt vorstellen könnten. „Wir werden die Schließung der Produktion nicht verhindern können. Wir können nur versuchen, sie für den Konzern so teuer und für die Kollegen so sozialverträglich wie nur möglich zu gestalten. „Der Betriebsrat und die Kollegen sind enttäuscht und sauer. Verständlich bei einer solchen Hiobsbotschaft.“  r

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