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Beim Kiesabbau noch vieles in der Schwebe

Machbarkeitsstudie zum Wesertransport Beim Kiesabbau noch vieles in der Schwebe

Die Sorgen im Vorfeld waren groß, als die Pläne zum Kiesabbau zwischen Ohr und Emmern umgesetzt werden sollten, doch inzwischen herrscht rund um das Abbaugebiet weitgehend Ruhe.

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Quelle: SN

Emmerthal. Ein Eindruck, den Ortsbürgermeister Rudolf Welzhofer, immer dicht am Ohr der Einwohner, teilt. Dazu beigetragen habe sicher der kooperative Umgang des Unternehmens, das offensiv auf die Bevölkerung zugegangen sei. Dem Wunsch, beim Lkw-Transport nach Tündern die Hauptstraße in Emmern zu meiden, sei nachgekommen worden, die Belastungen seien bislang gering. „Das lässt hoffen“, meint Welzhofer. Schließlich handele es sich erst um den Anfang für den Kiesabbau mit einer überschaubaren Menge. „Das ist ja auch noch nicht der große Eingriff in die Landschaft“, sagt Welzhofer.

 Dort, wo in mehreren Abschnitten ein Vorkommen von elf Millionen Tonnen Kies abgebaut werden soll, stehen die Zeichen weitgehend auf Anfangsphase. Offiziell im Sommer 2013 begonnen, sprechen die Planer von der Aufschlussphase. Im vergangenen Jahr wurde die Abbaufläche im ersten Gewinnungsabschnitt weiter vergrößert. „Hierbei lag der Schwerpunkt der Arbeiten auf der Gestaltung der Böschungen zur angrenzenden Ausgleichsfläche Ohrweide“, berichtet Birgit Kümmel, Sprecherin des Konzerns Strabag SE, zu dem die Mineral Baustoff GmbH als Kiesabbauunternehmen gehört.

 Rohstoff fiel dabei schon an, der regelmäßig nach Tündern transportiert wurde. Allerdings ist der See immer noch nicht groß genug, um einen Schwimmbagger einzusetzen. In diesem Jahr ist geplant, den ersten Abbauabschnitt zu gestalten, den zwischen Mutterboden und Kiesschicht liegenden Abraum abzutragen und weiteren Rohstoff abzubauen. „Diese Arbeiten werden im Zeitraum längerer trockener Perioden ausgeführt“, teilt Kümmel weiter mit.

 Ursprünglich vorgesehen war eine Aufschlussphase mit einer Dauer von fünf bis sechs Jahren. Dabei sollen bis zu 50000 Tonnen Kies pro Jahr gewonnen werden. Um Kies und Sand überregional zu den Kunden zu transportieren, kommt für das Unternehmen eigentlich nur die Bahn infrage. Allerdings hatte der Landkreis als Genehmigungsbehörde angeordnet, ein Jahr nach Abbaubeginn eine weitere Machbarkeitsstudie für den Transport auf der Weser vorzulegen. Kümmel: „Die Machbarkeitsstudie wird zurzeit erstellt.“

 Bekanntlich strebt das Unternehmen aber an, den Kies über ein Förderband nach Tündern zu transportieren. Dort wird überlegt, nahe der Jugendanstalt eine Verladestation für den Bahntransport einzurichten. „Hier befinden wir uns noch in der Planung“, teilt die Strabag-Sprecherin mit. „Wenn das fertige Konzept vorliegt, sind wir gerne bereit, dieses auch öffentlich vorzustellen.“ cb

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