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Beim Thema „Beruf und Pflege“ muss „noch viel getan werden“

Wirtschaft / Landkreis Beim Thema „Beruf und Pflege“ muss „noch viel getan werden“

Die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege hat thematisch das jüngste Unternehmens-Netzwerktreffen des Verbundes Frau und Wirtschaft bestimmt. Zu diesem Zweck hatte die Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft der Weserbergland AG Fachkräfte aus dem Bereich Pflege und von Pflegestützpunkten eingeladen, um interessierte Unternehmer zu informieren.

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Claudia Kuhlmann (rechts) informiert über Beratungs- und Unterstützungsangebote für ältere und pflegebedürftige Menschen.

Quelle: pr.

Landkreis. Claudia Kuhlmann vom Fachdienst Altenhilfe für den Landkreis Schaumburg gab einen Einblick, „welche Beratungsangebote Älteren und Pflegebedürftigen flächendeckend zur Verfügung stehen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Weserbergland AG. Gerade bei der Pflege von Angehörigen, so Kuhlmann, stelle sich meist das Problem der Überforderung ein, zumal ein Not- und Pflegefall nicht planbar und Verlauf und Dauer nur schwer einschätzbar seien. Abhilfe könnten „eine gute Beratung und eine pflegefreundliche Unternehmenskultur“ leisten.

 Sandy Battermann von der BKK24 erläuterte im Anschluss die inzwischen gesetzlich geregelte Familienpflegezeit. Diese soll Beschäftigten ermöglichen, ihre Arbeitszeit für die Pflege eines Angehörigen vorübergehend ohne große Einkommenseinbußen zu reduzieren. „Doch wie sieht es in der Praxis aus?“, wollte Kirstin von Blomberg, Projektleiterin der Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft, von den anwesenden Unternehmen wissen.

 Diese bestätigten zwar, dass es immer mehr Beschäftigte gibt, die sich neben dem Beruf um pflegebedürftige Angehörige kümmern. Die gesetzliche Familienpflegezeit sei aber noch nicht erprobt und aus betrieblicher Sicht nur schwer umsetzbar. Eine „pflegesensible Personalpolitik“ konnten sich die Diskussionsteilnehmer schon eher vorstellen, so die Pressemitteilung weiter. Einig waren sie sich außerdem in folgendem Punkt: In Bezug auf die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege müsse noch viel getan werden, „um verträgliche Lösungen für Unternehmen und Beschäftigte und deren Familienangehörige zu erreichen“.r

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